Sesam, öffne dich schlüssellos

Eine Tür, die sich bereits öffnet, wenn man auf sie zuläuft - dieses praktische Szenario möchte die Gesobau in Berlin künftig den Mietern eines Teilbestandes anbieten. Das städtische Wohnungsbauunternehmen stattet ab sofort einige ihrer Häuser in den Bezirken Mitte und Charlottenburg-Wilmersdorf mit dem schlüssellosen Türzugangssystem KIWI aus.

FOTO: PIXABAY/TPSDAVE
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Die Haustüren sollen sich in Zukunft automatisch öffnen, sobald sich die Mitarbeiter oder Mieter mit ihrem autorisierten Transponder oder der KIWI App der Tür nähern. Mieter können das schlüssellose System optional nutzen und, wie bisher, ihren gewohnetn Schlüssel gebrauchen. 30 Mitarbeiter der Gesobau verwenden das neue System im gesamten Bereich.

Der sogenannte KIWI Ki, ein Transponder, der die Haustür bereits während des Zulaufens auf das Haus entriegelt, kann die passende Tür öffnen und dennoch bequem in der Tasche des Nutzers bleiben. Sein Gegenstück, der KIWI Türsensor, befindet sich hinter dem Klingelpaneel an der Haustür. Nähert sich eine Person mit einem autorisierten KIWI Ki der Haustür auf ein bis drei Meter Entfernung, erkennt der KIWI Türsensor automatisch und sicher den KIWI Ki und entriegelt die Haustür – in Zukunft auch die der Gebäude der GESOBAU in Berlin Mitte, Reinickendorf und Charlottenburg-Wilmersdorf.

Die Fertigstellung des gesamten ausgewählten Geschäftsbestandes erfolgt bis Ende des Sommers.

Die KIWI.KI GmbH ist ein Unternehmen mit Sitz in Berlin und wurde im Februar 2012 gegründet. Das landeseigene Unternehmen Gesobau bewirtschaftet in Berlin einen Bestand von rund 41.000 eigenen Wohnungen, vornehmlich im Berliner Norden.

Wir berichteten:
KIWI.ki - Schlüssel- und berührungsloses Öffnungssystem (Nov 2015)
Die App zum KIWI Zugangssystem (April 2016)

 

 

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