Veraltete Heizungen treiben Energiekosten unnötig in die Höhe

15.09.2015

Mindestens 40 Prozent der Heizungen in Deutschland sind älter als 15 Jahre - und damit technisch gesehen veraltet. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von TNS Emnid im Auftrag des Energieversorgers Primagas. Das hat für die Verbraucher vor allem finanzielle Folgen.

Heizungssanierung? Deutsche sind eher sanierungsmuffelig
BILD: PRIMAGAS GMBH

Veraltete Heizungen treiben die Energiekosten unnötig in die Höhe. Zusätzlich belasten sie die Umwelt mit höheren CO2-Emissionen.

Hausbesitzer und Vermieter würden vielfach gar nicht wissen, wie viel Geld sie durch die Modernisierung ihrer Heizung sparen könnten. Denn ein veraltetes Modell arbeitet weniger effizient als beispielsweise eine moderne Gasbrennwerttherme und hat deshalb einen wesentlich höheren Energieverbrauch. Würde eine alte Ölheizung durch ein zeitgemäßes Gasbrennwertgerät ersetzt werden, könnten die Energiekosten um bis zu 30 Prozent sinken. Dadurch macht sich eine Umstellung in vielen Fällen schon nach wenigen Jahren bezahlt.

Die Kosten für eine Heizungssanierung würden sich dank verschiedener Förderprogramme deutlich senken.

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