Verleihung "Genossenschaftspreis Wohnen"

Unter der Schirmherrschaft von Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks hat der GdW den "Genossenschaftspreis Wohnen" in Berlin verliehen. Ausgezeichnet wurden fünf hochklassige Wohnungsgenossenschaften.

FOTO: GdW e.V.
FOTO: GdW e.V.

Die Idee des genossenschaftlichen Wohnens lebt, das zeigen die Projekte der Preisträger. Mit rund 2,2 Millionen Wohnungen – immerhin rund zehn Prozent des Mietwohnungsmarktes – bieten Wohnungsgenossenschaften mehr als fünf Millionen Menschen in Deutschland guten und sicheren Wohnraum. Sie gewährleisten für ihre Mitglieder lebenslanges und sicheres Wohnen.

Die Preisträger im Einzelnen:

Die EVM Berlin – Erbbauverein Moabit, Eingetragene Genossenschaft, wurde für den Einsatz innovativer Technik bei energiesparenden Heizungssystemen in einem Neubau ausgezeichnet. Im Fürstenberg-Kiez in Berlin-Karlshorst entsteht ein generationengerechtes Wohnhaus mit ökologischer Energieversorgung, in dem das genossenschaftliche Miteinander befördert werden soll.

Prämiert wurde die Westsächsische Wohn- und Baugenossenschaft eG Zwickau für ihr Projekt "Ein Zuhause mit (Mehr-)Wert!". Durch den Einsatz von technischer Gebäudeausrüstung sollen für die Mitglieder bestmögliche Voraussetzungen für ein attraktives Zuhause geschaffen werden. Sowohl aktuell als auch zukünftig werden Komfort, Sicherheit, effiziente Energieeinsparung und Bezahlbarkeit miteinander verbunden.

Die Wohnbau Detmold eG wurde für ihr Projekt "webWohnen" ausgezeichnet. Mit diesem Projekt stellt sich die Wohnbau Detmold eG generationenübergreifenden Herausforderungen, die durch den demografischen Wandel und seine Auswirkungen auf die Bewohnerstruktur bedingt sind. Durch die Kombination von genossenschaftlichen Werten und Fortschritt will sie auch jüngere Menschen für die Idee der Genossenschaft begeistern.

Mit Anerkennungen wurden beim Genossenschaftspreis Wohnen 2015 die Märkische Scholle Wohnungsunternehmen eG Berlin für ihr Projekt "Bezahlbare Energieeffizienz – innovativ und sozialverträglich" und die Wohnbaugenossenschaft wagnis eG München für ihr Projekt "wagnis 4 am Ackermannbogen".

 

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