Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte

Wohnfläche wird mehr als verdoppelt

28.06.2019

Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt baut in Hanau 156 neue Mietwohnungen, rund 30 davon gefördert. Der Bau beginnt Ende diese nJahres, die Fertigstellung ist für Ende 2021/ Anfang 2022 geplant.

Monika Fontaine-Kretschmer, Dr. Constantin Westphal, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt, sowie Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky
Foto: UGNHWS / Marc Strohfeldt

Hier klafft derzeit noch eine riesige Lücke: süd-westlich der Wallonisch-Niederländischen Kirche im Quartier zwischen Hahnenstraße, Französischer Allee, Karl-Röttelberg-Straße und Gärtnerstraße.

Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt baut zwölf neue Gebäude mit 156 Mietwohnungen, rund 30 davon gefördert, und drei Gewerbeeinheiten. Sie ersetzen die in die Jahre gekommenen 98 Wohneinheiten aus den Baujahren 1953 und 1954, deren Bausubstanz wirtschaftlich nicht mehr verwertbar war und die daher in den vergangenen Wochen abgerissen wurden. „Bislang gab es an dieser Stelle eine Gesamtwohnfläche von rund 4.670 qm, künftig werden es fast 10.500 qm sein“, erläutert Geschäftsführer Dr. Constantin Westphal.

Mehr Wohnfläche

Dem historischen Grundriss der Stadt Hanau entsprechend werden die neuen Gebäude in Form einer Blockrandbebauung errichtet. Entlang der Hahnenstraße sind vier Geschosse vorgesehen, entlang der Gärtner- und der Karl-Röttelberg-Straße jeweils drei Geschosse. Rund 370 qm sind drei Gewerbeeinheiten vorbehalten. Zwei davon sind im Erdgeschoss des markanten Kopfbaus zur Steinheimer Straße hin geplant, eventuell in Form eines Nahversorgers.

In den einzelnen Häusern werden zwischen sieben und 23 Wohnungen untergebracht. Insgesamt entstehen 17 Ein-Zimmer-, 86 Zwei-Zimmer-, 45 Drei-Zimmer- und acht Vier-Zimmer-Wohnungen mit einer Grundfläche von zwischen ca. 45 und 105 qm. 20 Prozent davon sollen im Rahmen des geförderten Wohnungsbaus angeboten werden. Die Miete wird im freifinanzierten Bereich zwischen ca. neun und ca. elf Euro pro Quadratmeter und Monat liegen, im geförderten Bereich bei rund 6,60 Euro. Alle Wohnungen verfügen über einen Balkon, im Erdgeschoss als Terrasse mit Gartenanteil, im Dachgeschoss in Form von Dachterrassen.

Hinzu kommt eine Tiefgarage mit 162 Stellplätzen sowie separater Zu- und Abfahrt in der Karl-Röttelberg-Straße, die sich unter fast allen Grundstücke hindurch erstrecken wird. Im Innenhof wird die Tiefgarage überdeckt und begrünt, außerdem wird hier ein Kinderspielplatz angelegt. Fahrradstellplätze befinden sich in mehreren Fahrradräumen in der Tiefgarage und auf den Freiflächen. Ein großzügiger Durchgang im Neubau der Hahnenstraße soll vom Platz an der Wallonisch-Niederländischen Kirche eine direkte Wege- und Sichtverbindung zum Kinopolis und dem dazugehörigen Parkhaus schaffen. Baubeginn ist voraussichtlich Ende 2019/Anfang 2020. Die Fertigstellung ist für Ende 2021/Anfang 2022 geplant.

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