Betriebskosten, Kaltmiete, Instandhaltung im Zusammenhang betrachten

Wohnkostentag 2018: "Abgerechnet wird zum Schluss"?

06.03.2018

Einen beachtlichen Teil der Lebenshaltungskosten entfallen auf die Kosten fürs Wohnen. Das ist nicht nur eine Belastung für die Mieter, sondern auch für selbstnutzende Eigentümer (WEG) und sogar für Vermieter. Es ist wichtig, insbesondere die Betriebskosten im Blick zu behalten. Es muss aber dringend auch ein Zusammenhang zur Kaltmiete und zur Instandhaltung / Modernisierung (für die WEG) hergestellt werden.

Geldscheine, ein Taschenrechner, ein Häuschen - diese Bildelemente sollen die Wohnkosten symbolisieren
Vermieten mit Rundumsicht: Betriebskosten, Kaltmiete, Instandhaltung im Zusammenhang betrachten. FOTO: PIXELIO/TH.WENGERT

Am 24. April veranstalten das Institut für nachhaltige Immobilienbewirtschaftung der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen, das Betriebskostennetzwerk BekoNet und der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU) den Wohnkostentag 2018.

Diese Themen sollen diskutiert werden:

  • Wie wirken sich Bau- u. Modernisierungsentscheidungen auf die späteren Betriebskosten aus?
  • Welche Ausstattungsmerkmale in Wohnungen sind besonders teuer und könnten wir ggf. darauf verzichten?
  • Ist "Flatrate-Wohnen" ein Lösungsansatz, was ist juristisch zu beachten?
  • Wie können Planung, Bau, Gebäudemanagement und Folgekosten(-Abrechnung) koordiniert werden?

Die Kosten des Wohnens machen mittlerweile mehr als ein Drittel der Konsumausgaben aus. Sie steigen wesentlich stärker als die Nettoeinkommen. Änderung scheint nicht in Sicht. Eine Flut von Vorschriften und aufwendige Technik verteuern das Bauen und Wohnen.

Das gilt für Mieter und (WEG)-Eigentümer gleichermaßen. Ob Kaufen oder Mieten – Betriebskosten oder Instandhaltungsumlage sind ungeliebte Zusatzkosten. Über die tatsächliche Höhe, ihre Ursachen und ihre Auswirkung auf die Wohnkosten insgesamt gibt es selbst unter Fachleuten unterschiedliche Meinungen.

Zur Versachlichung der Diskussion braucht es deshalb ein Verständnis für das oft komplexe Zusammenspiel von (Kalt-)Mieten, Betriebs- und Instandhaltungskosten in Bezug auf die Wohnkostenbelastung insgesamt. Planer, Bewirtschafter und Verwalter sind hier gleichermaßen gefordert. Empirische Daten über die regionale Streuung der Neuvertragsmieten und die Wohnkostenbelastung sowie einWohnkostenmonitor, der die Transparenz bei diesen Fragen erhöht und Zusammenhänge darstellt, können dafür hilfreiche Instrumente sein.

Auf dem Wohnkostentag 2018 werden diese Themen vorgestellt und von namhaften Referenten mit den Tagungsteilnehmern diskutiert.

Veranstaltungsort: dbb forum berlin - Friedrichstrasse 169, 10117 Berlin
Termin: Dienstag, 24 April 2018 von 9:30 Uhr bis 16:30 Uhr
Weitere Informationen und Anmeldung:
WohnCom GmbH München und Berlin
Reinhard Zehl, Goßlerstr. 7, 12161 Berlin
www.bekonet.de
moderator@bekonet.de

Der Teilnahmepreis beträgt regulär 450 EUR, für Mitglieder des BBU, des LFW, des BetriebskostenNetzwerks oder WohnCom-Kunden 360 EUR.

Suchbegriffe: BBUBetriebskostenWohnkosten

Weitere Artikel

                                                                                                                                                               

In der aktuellen IVV lesen Sie:

Stadt und Land legt Grundstein für erstes Typenhaus
IVV-Serie: Kommunale Wohnungsbauinitiativen: Schwarmstadt Regensburg