Heimliche Videos sind rechtswidrig

Wohnraummietverträge können durch den Vermieter nur gekündigt werden, wenn ein Kündigungsgrund existiert. Ein Kündigungsgrund liegt u. a. vor, wenn der kündigenden Partei ein Festhalten am Vertrag nicht mehr zugemutet werden kann. Streiten die Mietvertragsparteien über die Wirksamkeit der Kündigung, muss derjenige, der die Kündigung ausgesprochen hat, das Vorliegen des Kündigungsgrundes beweisen. Dies ist häufig schwierig. Oftmals steht nur der Zeugenbeweis zur Verfügung. Es liegt daher nahe, sich moderner und ohne größere Hürden erwerbbarer technischer Überwachungsgeräte zu bedienen, um über die so gewonnenen Aufzeichnungen den Beweis führen zu können.

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Bild: makibestphoto/stock.adobe.com
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1. Bei einer Kündigung aus wichtigem Grund unterliegen rechtswidrig erlangte Beweismittel einem Verwertungsverbot, sodass diese im Rechtsstreit nicht berücksichtigt werden dürfen.1

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Dr. Olaf Steckhan

Dr. Olaf Steckhan
RA, FA für Bau- und Architektenrecht, Referent, wronna+partner.gbr, IVD Nord e. V.

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Artikel Heimliche Videos sind rechtswidrig
Seite 47
26.7.2024
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29.1.2026
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26.7.2024
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Bauvertrag
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