Mieterstrom

Auch Bestandsgebäude der Howoge erhalten Photovoltaik-Ausstattung

Noch in diesem Jahr können mehr als 1.300 Mieter:innen aus drei Quartieren im berliner Stadtteil Hohenschönhausen CO2-freien Strom vom eigenen Dach beziehen. Damit setzt das kommunale Wohnungsunternehmen Howoge im Bestand um, was bei seinen Neubauten bereits Standard ist.

BILD: HOWOGE/ Dombrowsky
BILD: HOWOGE/ Dombrowsky

Im Jahr 2021 sollen 734 Wohnungen mit Mieterstrom ausgestattet sein

Auf den Dächern der Häuser Warnemünder Straße 56-54 und Rostocker Straße 36-54 in Berlin-Hohenschönhausen werden die ersten Mieterstromanlagen bereits installiert, im Laufe des Jahres folgen zwei weitere Quartiere in diesem berliner Bezirk. Im Fokus stehen vor allem fünf- bis sechsgeschossige Plattenbauten mit Flachdach, teilte die Howoge mit.

Für das Jahr 2022 hat sich die landeseigene Gesellschaft vorgenommen, mindestens fünf weitere Quartiere mit rund 750 Bestandswohnungen mit Mieterstrom zu versorgen.

Inzwischen werden rund 2.000 Mieter:innen mit Howoge-Grünstrom versorgt. Im vergangenem Jahr erzeugte die Howoge auf diesem Weg insgesamt 625.000 kWh CO2-freien Strom und sparte rund 250 Tonnen CO2 ein.

Teilhabe an der Energiewende

Gleichzeitig zahlt der günstige Strom-Tarif auf eine bezahlbare Gesamtmiete ein und ermöglicht auch Haushalten mit geringem Einkommen eine Teilhabe an der Energiewende. Der Arbeitspreis beträgt aktuell 26 Cent/kWh bei einem monatlichen Grundpreis von sieben Euro. Damit kostet der Howoge-Grünstrom rund fünf Cent/kWh weniger als vergleichbare Tarife im bundesweiten Durchschnitt. Ein Haushalt, der pro Jahr 2.000 kWh Strom verbraucht, spart auf diese Weise jährlich knapp 100 Euro. Die Kosten für die Ausrüstung der Bestände mit Photovoltaik werden nicht auf die Mieten in den betreffenden Beständen umgelegt.  Die Mieter:innen haben nach wie vor die Möglichkeit der freien Wahl des Stromanbieters.

Quelle: Howoge

 

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