Erschließung von Geothermie-Feldern bis drei Meter Tiefe

Kostenlose Wärme aus der Erdboden-Oberfläche

„Die Regulatorik ist der größte Hemmschuh für die Energiewende,“ sagt Harry Steinhäuser. Der 61-jährige Heizungsbaumeister aus Bischberg-Trosdorf bei Bamberg ist Spezialist für großflächige bodennahe Geothermie, auch „Kalte Nahwärme“ genannt.

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Bislang hat das Unternehmen Steinhäuser bundesweit 145.000 Quadratmeter Kollektorfläche oberflächennah im Boden verlegt, um dessen Wärme kostenneutral zu „ernten“. Bild: Steinhäuser
Bislang hat das Unternehmen Steinhäuser bundesweit 145.000 Quadratmeter Kollektorfläche oberflächennah im Boden verlegt, um dessen Wärme kostenneutral zu „ernten“. Bild: Steinhäuser

Die von ihm gebauten Anlagen versorgen mittlerweile 7.700 Wohneinheiten mit Wärme aus 1,5 bis fünf Metern Tiefe. Bis zu fünf solcher Großprojekte auf bis zu 12.000 Quadratmetern Freifläche realisiert der Handwerker mittlerweile bundesweit pro Jahr. Mit einem patentierten Boden-Klima-Tauscher (einem Kollektor aus dünnem Kunststoffrohr), der üblicherweise in maximal drei Metern Tiefe die Erdwärme bei fünf bis 15 Grad aufnimmt, kam für den Franken 2016 der Durchbruch, der seinen Betrieb 1999 gegründet hatte.

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Leonhard Fromm

Leonhard Fromm
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Artikel Kostenlose Wärme aus der Erdboden-Oberfläche
Seite 42 bis 43
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