Neubau im Berliner Zentrum

Berliner Mischung aus Eigentums- und Mietwohnungen

19.06.2018

Die Hilfswerk-Siedlung GmbH (HWS) baut in Berlin-Tiergarten ein Haus mit 69 Wohnungen und einer Gewerbeinheit. Das Projekt wurde mit einer weitreichenden Bürgerbeteiligung entwickelt und als Kooperationsmodell ausgestaltet. Mit der Fertigstellung des Neubaus wird im letzten Quartal des Jahres 2018 gerechnet.

Ein Filetgrundstück im Herzen Berlin: Direkt an der Spree zwischen den Zentren Berlin Zoo und Friedrichstraße baut die Hilfswerk-Siedlung GmbH (HWS). FOTO: H.J. Darlison

Im Jahr 2009 erwarb die Hilfswerk-Siedlung GmbH das 8.140 m² große Grundstück des ehemaligen Konsistoriums der Evangelischen Kirche-Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Die B&L Gruppe aus Hamburg wurde als geeigneter Partner für die Wohnbebauung der Eigentumswohnungen im Hochhaus und in den Stadtvillen gefunden.

Der Neubau ist für die Hilfswerk-Siedlung GmbH etwas ganz Besonderes: „Wir haben das Projekt bereits im Jahr 2008 begonnen als Neubau in Berlin noch kein Thema war. Wir sind stolz, eines der ersten Projekte in Berlin, das mit einer weitreichenden Bürgerbeteiligung entwickelt und als Kooperationsmodell ausgestaltet wurde, erfolgreich umzusetzen. Ziel ist es, die Berliner Mischung aus Eigentums- und Mietwohnungen zu errichten“, betont Jörn von der Lieth, Geschäftsführer der Hilfswerk-Siedlung GmbH.

Die HWS ist ein Unternehmen der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und verwaltet rund 10.000 Einheiten aus eigenem und fremdem Bestand. Dazu gehören neben Wohnungen und Erbbaurechten auch Liegenschaften sowie ein eigener Forst. Zum Besitz der HWS zählen verschiedenartige Immobilien in Berlin, Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern.

DW-Zukunftspreis der Immobilienwirtschaft

Für ein anderes Projekt wurde die Hilfswerk-Siedlung GmbH kürlich mit dem DW-Zukunftspreis der Immobilienwirtschaft ausgezeichnet: Projekt "HWS-Forst". Bei dem wirtschaftlich rentabel betriebenen Projekt geht es um die nachhaltige Bewirtschaftung eines rund 300 Hektar großen eigenen Waldstücks. Ziel des Projekts ist, den durch die Hilfswerk-Siedlung GmbH verursachten CO2-Ausstoß zu kompensieren. Mit dem HWS-Forst konnte die CO2-Bilanz um fast 1500 t/Jahr gesenkt werden. Diese Leistung wurde aufgrund genauer Analysen des aktuellen Status mit Hilfe des Thünen-Instituts für Waldökosysteme berechnet. Neben den Effekten für die Umwelt entsteht durch die Wirtschaftlichkeit des Projekts ein sinnvolles Geschäftsfeld für die Hilfswerk-Siedlung GmbH. Darüber hinaus bedeutet der stabile Holzpreis eine dauerhafte Wertsteigerung des Waldes.

Ein Video zu diesem Projekt können Sie hier anschauen

Suchbegriffe: BerlinBürgerbeteiligungHWSHilfswerk-Siedlung GmbHNeubau

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