Sonnenenergie für über 1.100 Pankower Haushalte

Berliner Wohnungsunternehmen Gesobau bringt die Energiewende voran

31.07.2017

Eine der größten Mieterstrom-Photovoltaikanlagen Deutschlands ist im Pankower Pankeviertel entstanden. Die Berliner Stadtwerke und die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft GESOBAU AG haben sie errichtet. Die Anlage versorgt künftig 1.120 Haushalte der Siedlung.

Neben einer Photovoltaikanlage auf einem dach stehen Andreas Irmer, Geschäftsführer der Berliner Stadtwerke GmbH, Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher und Jörg Franzen, Vorstandsvorsitzender der GESOBAU AG (v.l.).
Großanlage fertig: berlinStrom fließt von 14 weiteren Dächern. Andreas Irmer, Geschäftsführer der Berliner Stadtwerke GmbH, Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher und Jörg Franzen, Vorstandsvorsitzender der GESOBAU AG (v.l.). FOTO: Berliner Stadtwerke

Das Projekt besteht aus 24 Einzelanlagen auf 14 Dächern in fünf benachbarten Straßen. Mit 4.800 m² entspricht die Modulfläche der Größe eines Fußballplatzes. Die Anlage erzeugt etwa 520.000 kWh Strom im Jahr. Damit können rund 50 Prozent des Bedarfs der Mieterstromkunden mit klimafreundlichem Strom vom Dach gedeckt und 290 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden.

Mit dem Projekt wollen die Initiatoren einen Beitrag zur Energiewende leisten. "Wir steuern gerne die Dachflächen zur klimaschonenden und kostengünstigen Energieerzeugung für Mieterstromprojekte bei", sagt Jörg Franzen, Vorstandsvorsitzender der GESOBAU AG. "So können wir unseren Mietern, ganz im Sinne unserer Nachhaltigkeitsstrategie, ein hervorragendes Angebot für hausgemachten Öko-Strom machen."

"Wir werden mit den Stadtwerken die Energiewende in Berlin nach vorn bringen", sagt Jörg Simon, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke-Muttergesellschaft Berliner Wasserbetriebe.

"Das Pankeviertel ist beispielhaft für eine erfolgreiche Umsetzung der Energiewende in den Bezirken Berlins. Trotz der erst kurzen Betriebszeit der Solarstromanlage nutzen bereits ein Viertel der GESOBAU-Bewohner den Strom vom eigenen Dach", sagt Andreas Irmer, Geschäftsführer der Berliner Stadtwerke GmbH. "Aber natürlich können auch alle anderen Berlinerinnen und Berliner mit unserem berlinStrom umweltfreundlich sparen."

Suchbegriffe: EnergiewendeGESOBAUMieterstrom

Weitere Artikel

                                                                                                                                                               

In der aktuellen IVV lesen Sie:

Ein ganz heißer Tipp
Module-Gebäude: Mauerst Du noch oder montierst Du schon? S. 10