Schaffung bezahlbarer Wohnungen

Das Potenzial seriellen Bauens

08.07.2019

Bietet serielles Bauen Perspektiven für kostengünstiges und energieeffizientes Bauen? Die ZEBAU GmbH lädt am 18. September 2019 in das Haus des Sports in Hamburg, um dieser Frage im Fachforum Serielles Bauen nachzugehen.

Das diesjährige Forum Serielles Bauen will aufdecken, welches Potenzial serielles Bauen hinsichtlich der Schaffung bezahlbarer, qualitativ hochwertiger und effizienter Wohnungen besitzt. Hier eine Montageplatzierung. FOTO: Kommunale Wohnungsbau GmbH Rheingau-Taunus

Zielgruppen sind ArchitektInnen, StadtplanerInnen, ProjektentwicklerInnen, InvestorInnen, Bauträger, kommunale VertreterInnen, VertreterInnen aus Wissenschaft und Forschung sowie die interessierte Öffentlichkeit.

In deutschen Ballungszentren und Städten herrscht eine ungebrochene Nachfrage nach kostengünstigem Wohnraum. Allerdings gestaltet sich die Suche nach geeigneten Baugrundstücken immer schwieriger und auch die Baupreise steigen zunehmend an. Um die hohen jährlichen Zielzahlen für Wohnraum zu erreichen und die Gebäude kostengünstig zu gestalten, sind kreative Lösungen im Planen und Bauen gefragt.

Das diesjährige Forum Serielles Bauen dockt an diese Thematik an und zeigt, welches Potenzial serielles Bauen hinsichtlich der Schaffung bezahlbarer, qualitativ hochwertiger und auch effizienter Wohnungen besitzt.

„Serielles Bauen: Projekte – Erkenntnisse – Innovationen“ unter diesem Titel unternimmt Moderator Peter-M. Friemert (Geschäftsführer ZEBAU GmbH) einleitend eine kritische Bestandsaufnahme des seriellen Bauens. Anhand zahlreicher Projektbeispiele beleuchten die nachfolgenden Vorträge unterschiedliche

Konstruktionsansätze und die Praxistauglichkeit des seriellen Bauens und was sich seit dem GdW-Rahmenvertrag in Deutschland getan hat: Ditmar Joest (kwb Kommunale Wohnungsbau GmbH Rheingau-Taunus) wird über die Erkenntnisse des ersten zukunftsweisenden Wohnungsbauprojektes aus der Rahmenvereinbarung des GdW in Idstein berichten: die erfolgreiche Umsetzung einer Wohnraumoffensive mit fast 200 Sozialwohnungen mit Festpreis, 8 Wochen Bauzeit und in nur 4 Monaten bezugsfertig.

Uwe Bigalke (Deutsche Energieagentur GmbH) wird aufzeigen, dass auch das (modulare) Bauen im Bestand neue Vorbilder bekommt, denn in Hannover wird erstmalig eine energetische Modernisierung mit Modulbauteilen in der Wohnungswirtschaft nach Energiesprong-Ansatz umgesetzt. Die Erfüllung der technischen Anforderungen wie Energieeffizienz und die Nutzung erneuerbarer Energien, Flexibilität von Grundrissen sowie der Einsatz nachhaltiger Baustoffe spielen beim Seriellen Bauen ebenso eine Rolle wie Quartiersaspekte, die Baugestaltung und Faktoren für spätere kostengünstige Mieten.

Das Fachforum Serielles Bauen 2019 wird von der ZEBAU – Zentrum für Energie, Bauen, Architektur und Umwelt GmbH mit Unterstützung des Impulsprogramms der Hamburger Behörde für Umwelt und Energie (BUE) ausgerichtet. Hier gehts zum Programm und zur Anmeldung.

Zeit: Mittwoch, 18. September 2019, 9.30 – 16.30 Uhr
Ort: Haus des Sports, Alexander-Otto-Saal, Schäferkampsallee 1, 20357 Hamburg
Teilnahmebeitrag: € 79,- inkl. Mwst.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, um eine frühzeitige Anmeldung wird gebeten.

weiterlesen:
Neun Wohnungen in knapp vier Monaten bezugsfertig (Mai 2019)
Fachartikel der IVV: Raummodule mit Typenbaugenehmigung: Hamburger Wohnbaukasten (Mai 2019)
Prototyp für serielles Bauen in Frankfurt-Riederwald (Feb 2019)
Best Practice Beispiel Modulbauweise: 6-Familienhaus in Biberach (Jan 2019)
Sozialwohnungen aus dem Systembaukasten (Jan 2019)
Erstes zukunftsweisendes Projekt aus neuer Rahmenvereinbarung der Wohnungswirtschaft im Bau (Jan 2019)

Modulares Bauen: Lang geplant, schnell errichtet
Ausführlicher Artikel zu den Vorteilen und Nachteilen des seriellen Wohnungsbaus in der Ausgabe 08/2017 der Zeitschrift IVV immobilien vermieten & verwalten (erschienen am 4.08.17)

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