Wohnungsbau in Potsdam

Deutsche Wohnen Gruppe investiert in ehemaliges Kasernengelände

Im Entwicklungsbereich des ehemaligen Kasernengeländes Krampnitz konnte die Landeshauptstadt Potsdam mit der Deutsche Wohnen Gruppe einen privaten Investor finden. Damit will die Wohnungsgesellschaft einen wichtigen Beitrag zum Wohnungsbau in Potsdam leisten.

Kasernengelände Krampnitz in Potsdam, Altes Heizhaus. FOTO: Claus Marius Petersen
Kasernengelände Krampnitz in Potsdam, Altes Heizhaus. FOTO: Claus Marius Petersen

Die Deutsche Wohnen erwirbt maßgebliche Teile des historischen Bestandes vom Entwicklungsträger. Dieser wiederum erwirbt das Gesamtgelände vom Land Brandenburg. Über alle Rechtsfragen ist Einigkeit mit dem Land Brandenburg erzielt. Es sollen dringend benötige Mietwohnungen entstehen, die dem Denkmalschutz gerecht werden.

Die bisherigen Planungen für das ehemalige Kasernenareal sahen auf einer Fläche von 140 Hektar rund 1.900 Wohnungen für insgesamt 3.800 Menschen vor. Dafür will man vor allem die denkmalgeschützten Altbauten des ehemaligen Kasernenareals nutzen.

Die Neubauanteile werden im Rahmen eines Architekturwettbewerbs gemeinsam mit der Landeshauptstadt konkretisiert. Ziel ist eine ganzheitliche Entwicklung auf dem erworbenen Teil des Kasernengeländes mit 1.400 neuen Wohnungen. Das Investitionsvolumen der Deutsche Wohnen beträgt ca. 350 bis 400 Mio. Euro.

„Wir haben in den letzten Monaten mit Hochdruck an einer Lösung der juristisch äußerst schwierigen Eigentumsfragen in Krampnitz gearbeitet. Ich freue mich sehr, dass wir mit der nunmehr gefundenen Einigung praktisch in letzter Minute einen Weg für die Rettung der denkmalgeschützten Gebäude in Krampnitz gefunden haben und nun auch draußen auf dem Kasernengelände richtig loslegen können. Jetzt gilt es, gemeinsam mit der Energie- und Wasser Potsdam möglichst schnell die Erschließung des Geländes sicherzustellen und die planungsrechtlichen Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die Deutsche Wohnen zügig mit der Sanierung der Kasernengebäude beginnen kann“, sagte Bert Nicke, Geschäftsführer Entwicklungsträger Potsdam.

Im laufenden Jahr plant die Landeshauptstadt Potsdam zudem einer Vorgabe der Stadtverordnetenversammlung folgend die Durchführung eines städtebaulichen Wettbewerbs mit dem Ziel, über bisherige Planungen hinaus die Möglichkeit der Schaffung zusätzlicher Wohnungsneubaupotentiale zu untersuchen.

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