Offen für die Digitalisierung

Digitale Schließanlage der WG „Lipsia“ eG ersetzt 1.400 Haustürschlösser

09.11.2018

Die Wohnungsgenossenschaft „Lipsia“ eG, Leipzig, hat in kurzer Zeit einen enormen Arbeitsaufwand betrieben, um in allen Haustüren ihrer Bestände digitale Schließanlagen einzubauen: 1.400 Schlösser neu bestückt, 9.300 Mieter informiert, knapp 30.000 Transponder überreicht. Mit der Umrüstung hat die Lipsia professionell und effizient auf den Diebstahl hunderter Haustürschlüssel reagiert.

Ein Mieter demonstriert die Funktionsweise der neuen Transponder an der Eingangstür.
Lipsia-Mitglied Wolfgang Ackermann (79) aus Grünau demonstriert die Funktionsweise der neuen Transponder. FOTO: LIPSIA EG

Gegenüber den alten, mechanischen Anlagen, die vielfach noch aus den 1990er Jahren stammen, besitzt die digitale Variante zahlreiche Vorteile. So hat jeder Transponder einen eigenen Code und ist damit eindeutig zuordenbar. Bei Verlust kann die WG „Lipsia“ eG kurzfristig reagieren und die Berechtigung des betroffenen Geräts aufheben. Vor Ort entziehen die zuständigen Hausmeister im Ernstfall die Berechtigung an den Türen. Die IT lagert in einem Rechenzentrum, das entsprechend geschützt ist. Die Sicherheit ist zu jeder Zeit gewährleistet. Auch weil die Transponder autark arbeiten und nicht untereinander vernetzt sind.

Auch Firmen, die für die Lipsia arbeiten, sind mit Transpondern ausgestattet

Inzwischen hat die Wohnungsgenossenschaft „Lipsia“ eG in allen Mietbereichen Transponder verteilt oder zumindest einen Termin für eine Übergabe festgelegt. Jedes Lipsia-Mitglied erhielt seinen Transponder persönlich von einem Genossenschaftsmitarbeiter.

Den Einbau digitaler Schließanlagen in Wohnungstüren schließt die Lipsia aus. Denkbar ist allerdings, künftig auch Dachböden und Keller, Containerplätze und Fahrradräume damit auszustatten.

Suchbegriffe: SchließanlageTürschlossWohnungsgenossenschaft Lipsia eG

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