Sanitärobjekte von Kaldewei

Ein Wohnhochhaus als Rohstoff-Lager

Der Projektentwickler Moringa entwickelt in der Hamburger Hafen City das erste Wohnhochhaus Deutschlands nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip (C2C).

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 Bild: kadewittfeldarchitektur
Bild: kadewittfeldarchitektur

Um auch die Badgestaltung komplett nachhaltig zu gestalten, setzt der Projektentwickler auf Sanitär-Produkte von Kaldewei und damit auf den kreislauffähigen Werkstoff Stahl-Emaille. Verbaut werden sowohl Duschflächen, Waschtische und Badewannen aus Stahl-Emaille von Kaldewei. Dieses Material überzeuge durch seine lange Lebensdauer und eine 100-prozentige Zirkularität: einmal im Kreislauf, könne Stahl-Emaille wieder und wieder verwendet werden und erfülle damit die Anforderungen der zukünftigen Bauwirtschaft.

Das Moringa Hamburg werde weitestgehend mit recycelbaren sowie schadstofffreien Materialien realisiert und biete mehr begrünte Flächen als das bebaute Grundstück Quadratmeter hat. >> weiterlesen: Rohstoff-Datenbanken und Gebäudematerial-Pässe nutzen!

Selbst wenn das Gebäude irgendwann zurückgebaut wird, sei sichergestellt, dass die Produkte in den Materialkreislauf zurückfließen. Die Fertigstellung ist für Frühjahr 2025 geplant. Das Projekt wurde bereits mit dem Deutschen Award für Nachhaltigkeitsprojekte ausgezeichnet.

Die Moringa GmbH versteht ihre Projekte als wertvolle Rohstoffdepots: Nahezu alle Stoffe, Bauteile und ganze Gebäude sollen so konzipiert werden, dass sie entweder im biologischen oder im technischen Kreislauf recycelt und ein Großteil der Baustoffe zerstörungsfrei zurückgebaut werden können. (Red.)

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Redaktion (allg.)

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Artikel Ein Wohnhochhaus als Rohstoff-Lager
Seite 41
20.10.2022
Ein Wohnhochhaus als Rohstofflager
Das Vorzeigeprojekt Moringa setzt auf kreislauffähige Stahl-Emaille Produkte im Bad und ist das erste Wohnhaus in Deutschland nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip.
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