Werkvertrag – Die Mär vom verdeckten Mangel

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Bild: MQ-Illustrations/stock.adobe.com
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1. Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche (sog. Gewährleistungsfrist) beginnt auch bei Mängeln, die bei Abnahme nicht erkannt wurden, selbst dann bereits mit der Abnahme, wenn diese nur schwer oder nicht erkennbar waren.

2. Verschweigt ein Auftragnehmer einen Mangel arglistig, verjährt der Mängelanspruch des Auftraggebers innerhalb der regelmäßigen dreijährigen Verjährungsfrist. Diese beginnt mit Schluss des Jahres, in dem der Auftragnehmer von den anspruchsbegründenden Tatsachen Kenntnis erlangt oder ohne grobe Fahrlässigkeit erlangen müsste.

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Dr. Olaf Steckhan

Dr. Olaf Steckhan
RA, FA für Bau- und Architektenrecht, Referent, wronna+partner.gbr, IVD Nord e. V.

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Artikel Werkvertrag – Die Mär vom verdeckten Mangel
Seite 49 bis 50
1.4.2021
Mängel am Gemeinschaftseigentum
1.8.2022
Immobilien-Kaufrecht
Gebrauchte Immobilien werden regelmäßig unter Ausschluss der Sachmängelhaftung – sog. Gewährleistungsausschluss – verkauft. Nach § 444 BGB kann sich der Verkäufer auf einen solchen Haftungsausschluss...
15.7.2020
1. Haben die Parteien eines Mietvertrages über eine unrenoviert vermietete Wohnung nicht wirksam etwas anderes vereinbart, ist der Vermieter zur Durchführung der Schönheitsreparaturen verpflichtet. 2...