Werkvertrag – Die Mär vom verdeckten Mangel

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Bild: MQ-Illustrations/stock.adobe.com
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1. Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche (sog. Gewährleistungsfrist) beginnt auch bei Mängeln, die bei Abnahme nicht erkannt wurden, selbst dann bereits mit der Abnahme, wenn diese nur schwer oder nicht erkennbar waren.

2. Verschweigt ein Auftragnehmer einen Mangel arglistig, verjährt der Mängelanspruch des Auftraggebers innerhalb der regelmäßigen dreijährigen Verjährungsfrist. Diese beginnt mit Schluss des Jahres, in dem der Auftragnehmer von den anspruchsbegründenden Tatsachen Kenntnis erlangt oder ohne grobe Fahrlässigkeit erlangen müsste.

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Dr. Olaf Steckhan

Dr. Olaf Steckhan
RA, FA für Bau- und Architektenrecht, Referent, wronna+partner.gbr, IVD Nord e. V.

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Artikel Werkvertrag – Die Mär vom verdeckten Mangel
Seite 49 bis 50
18.9.2018
Wer Aufwendungen leisten muss, um durch Baumängel entstandene Schäden zu beseitigen, der darf nicht auf eine Anerkennung dieser Ausgaben als außergewöhnliche Belastung hoffen. Das hat die höchste...
6.10.2017
Die erlaubte Höhe von Hecken und anderen Anpflanzungen an einer Grundstücksgrenze ergibt sich oft aus Regelungen der Bundesländer. Liegen die benachbarten Grundstücke an einem Hang, ist die Höhe einer...
6.10.2017
Sind in einer neu errichteten Wohnanlage Mängel am gemeinschaftlichen Eigentum vorhanden, können die davon betroffenen Eigentümer vom Bauträger einen Ausgleich für die Wertminderung ihrer Wohnung...
28.2.2018
Der Bundesgerichtshof hat sich am 28.02.2018 in einer Entscheidung mit der Frage beschäftigt, ob ein Vermieter von seinem Mieter Ersatz für Schäden an der Mietsache nur verlangen kann, wenn er ihm...