Werkvertrag – Die Mär vom verdeckten Mangel

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Bild: MQ-Illustrations/stock.adobe.com
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1. Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche (sog. Gewährleistungsfrist) beginnt auch bei Mängeln, die bei Abnahme nicht erkannt wurden, selbst dann bereits mit der Abnahme, wenn diese nur schwer oder nicht erkennbar waren.

2. Verschweigt ein Auftragnehmer einen Mangel arglistig, verjährt der Mängelanspruch des Auftraggebers innerhalb der regelmäßigen dreijährigen Verjährungsfrist. Diese beginnt mit Schluss des Jahres, in dem der Auftragnehmer von den anspruchsbegründenden Tatsachen Kenntnis erlangt oder ohne grobe Fahrlässigkeit erlangen müsste.

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Dr. Olaf Steckhan

Dr. Olaf Steckhan
RA, FA für Bau- und Architektenrecht, Referent, wronna+partner.gbr, IVD Nord e. V.

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Artikel Werkvertrag – Die Mär vom verdeckten Mangel
Seite 49 bis 50
6.4.2020
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