Wohnungsverbände veröffentlichen Eckpunktepapier

Handlungsempfehlungen zur analogen Abschaltung im Kabel

Noch gibt es rund 30 analoge Fernsehprogramme, die aber bis Ende 2018 eingestellt werden. Die Umstellung auf eine rein digitale Verbreitung von TV-Signalen bedeutet nicht nur eine verbesserte Bildqualität, sondern schafft Kapazitäten zum weiteren Ausbau der Programmangebote, insbesondere in HDTV- und UHDTV-Bildqualität. Der Übergang vom analogen zum digitalen TV soll möglichst reibungslos und mieterfreundlich erfolgen.

Analoges Fernsehen hat ja durchaus Retrocharme, die Programme werden jedoch bis zum Jahresende abgeschaltet. FOTO: PIXELIO/Karl-Heinz Laube
Analoges Fernsehen hat ja durchaus Retrocharme, die Programme werden jedoch bis zum Jahresende abgeschaltet. FOTO: PIXELIO/Karl-Heinz Laube

Im Juni 2017 betrug der Anteil der digitalen Nutzung bereits fast 90 Prozent. Dennoch müssen die Haushalte, die derzeit ihre Programme noch analog beziehen, bei der anstehenden Volldigitalisierung mitgenommen werden.

Darüber sind sich die großen Wohnungsverbände einig. Die Verbandspräsidenten und -vorstände Thomas Braun (ANGA), Maren Kern (BBU), Heinz-Peter Labonte (FRK) und Axel Gedaschko (GdW) sagen: „Kein Kabelkunde und kein Mieter sollen von der analogen Abschaltung im Kabel überrascht werden.“

Handlungsempfehlungen für Wohnungsunternehmen

Um dieses Ziel zu erreichen, haben die Verbände jetzt ein gemeinsames Eckpunktepapier zur Unterstützung der analogen Abschaltung im Kabel unterzeichnet. Das Papier enthält Handlungsempfehlungen für Kabelnetzbetreiber und Wohnungsunternehmen, die einen Rahmen für den Übergang in eine volldigitalisierte Nutzung bieten. Dazu gehören die gegenseitige Benennung fester Ansprechpartner sowie die enge Zusammenarbeit bei der Mieterkommunikation.

Das Eckpunktepapier der Verbände können Sie unten herunterladen (PDF, 3 Seiten, ca. 139 KB)

Weiterlesen:
Analoge TV-Programme werden 2018 abgeschaltet (Okt 2015)
Wohnungswirtschaft für eine mieterfreundlichen Analog-digital-Übergang im Kabel (Jan 2018)

► Hier finden Sie eine Übersicht über alle Termine bis September 2018, die die Kabelnetzbetreiber im Rahmen der Initiative Digitales Kabel zur Verfügung stellen. Eine Terminliste ist nach Datum und eine nach Bundesland sortiert.

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  • Die Wohnungswirtschaft dringt darauf, dass kein Mieter in die Röhre gucken muss, S. 30.
  • Fusionen der Netzbetreiber: Viel Bewegung im Kabelmarkt, S. 32
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Die Verbände:

ANGA Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber e.V.
Die ANGA vertritt die Interessen von mehr als 200 Unternehmen der deutschen Breitbandkabelbranche. Die Netzbetreiber der ANGA versorgen knapp 18 Mio. TV-Kunden. Neben dem umfangreichen digitalen und analogen Fernsehangebot sind über ihre Netze auch interaktive Dienste, insbesondere Breitbandinternet und Telefonie verfügbar. 7,7 Millionen Haushalte nutzen ihren Kabelanschluss auch für breitbandigen Internetzugang und für Telefonie. Die Netzbetreiber der ANGA treiben damit den Infrastrukturwettbewerb um Breitbandzugänge und Triple-Play-Bündel aus TV, Internet und Telefonie entschlossen voran.

BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V.
Unter dem Dach des BBU sind rund 350 landeseigene, kommunale, genossenschaftliche, private und kirchliche Wohnungsunternehmen in Berlin-Brandenburg vereint. Die BBU-Mitgliedsunternehmen bewirtschaften gut 1,1 Millionen Wohnungen. Das sind rund 40 Prozent aller Mietwohnungen in Berlin und fast 50 Prozent der Mietwohnungen im Land Brandenburg.

FRK – Fachverband Rundfunk- und BreitbandKommunikation 
Der FRK vertritt die auf dem Gebiet der Rundfunkempfangs- und Breitbandkabelanlagen (Kupferkoaxialkabel und Glasfasern) tätigen Fachbetriebe sowie Unternehmen, die solche Anlagen unterhalten oder unterhalten lassen. Der FRK ist eine Interessenvertretung der kleinen und mittelständischen Kabelnetzbetreiber aus Handwerk und Wohnungswirtschaft durch Mitarbeit in Arbeitskreisen, Gremien der politischen Meinungsbildung und gezielte Öffentlichkeitsarbeit.

GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.
Der GdW vertritt als größter deutscher Branchendachverband bundesweit und auf europäischer Ebene rund 3.000 kommunale, genossenschaftliche, kirchliche, privatwirtschaftliche, landes- und bundeseigene Wohnungsunternehmen. Sie bewirtschaften rd. 6 Mio. Wohnungen, in denen über 13 Mio. Menschen wohnen. Der GdW repräsentiert damit Wohnungsunternehmen, die fast 30 Prozent aller Mietwohnungen in Deutschland bewirtschaften.

Weiterlesen:
Analoge TV-Programme werden 2018 abgeschaltet (Okt 2015)
Wohnungswirtschaft für eine mieterfreundlichen Analog-digital-Übergang im Kabel (Jan 2018)

 

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