Neues Quartier mit allem Drum & Dran

Howoge baut 314 Wohnungen in Berlin-Johannisthal

Von den 314 Wohnungen in neuem Quartier sollen 156 Einheiten gemäß der Kooperationsvereinbarung mit dem Land Berlin als geförderter Wohnraum vermietet. Die übrigen Einheiten kosten im Schnitt unter 10 Euro pro Quadratmeter. Die Fertigstellung ist für 2021 geplant.

Anwohner im berliner Bezirk Johannisthal wurden bereits in der Entwurfsphase für das Neubauprojekt in die Planung einbezogen. Visualisierung: rödig schop architekten PartG mbB
Anwohner im berliner Bezirk Johannisthal wurden bereits in der Entwurfsphase für das Neubauprojekt in die Planung einbezogen. Visualisierung: rödig schop architekten PartG mbB

Gute Nachricht für Wohnungssuchende im Umkreis des boomenden Technologie- und Wissenschaftsstandorts Adlershof

Gebaut werden 20 freistehende Häuser, die sich um fünf Innenhöfe gruppieren. Die Innere Erschließung wird als shared space („gemeinsam genutzter Raum“) gestaltet: Fuß- und Radwege durchkreuzen das autofreie Quartier und vernetzen es mit der Umgebung. Darüber hinaus entstehen Spiel-, Aufenthalts- und Gemeinschaftsflächen, Gewerbeflächen, eine Großtagespflege für Kinder mit 25 Plätzen, innovative Wohnflächen, eine DHL-Packstation sowie eine Quartiersgarage mit 119 Stellplätzen.

Die Gebäudehöhe der einzelnen Häuser variiert zwischen zwei und fünf Geschossen und schafft so einen sanften Übergang zur angrenzenden Bebauung. Mit der Höhenstaffelung der Baukörper von den niedrigeren Quartiersrändern zur dichteren Quartiersmitte reagiert das Konzept auf die angrenzenden Einfamilienhäuser. Der Bau der Gebäude erfolgt in zwei verschiedenen Konstruktionssystemen: sechs Häuser werden in umweltfreundlicher Holz-Hybridbauweise errichtet, 13 in Massivbauweise und ein Haus in Kombination aus beiden Bauweisen.

Moderne Energietechnik und energiesparende Bauweise

Die Häuser in den Johannisgärten werden nach dem Standard KfW-Effizienzhaus 55 errichtet. Auf insgesamt sechs Gebäuden befindet sich jeweils eine Photovoltaikanlage, die günstigen, CO2-freien Mieterstrom vom eigenen Dach produziert. Die Strompreise liegen rund drei Cent pro Kilowattstunde unter den vergleichbaren Markttarifen.

In den Wohnungen selbst sorgen dezentrale Wohnungsstationen für die Beheizung sowie die Warmwasserbereitung. Die CO2-Einsparung ergibt sich hier vor allem durch niedrige Systemtemperaturen. Wasser wird nicht wie üblich zentral auf 60 Grad, sondern erst bei Bedarf in der Wohnung auf 45 Grad erwärmt. Das führt zu einer Energieeinsparung von 30 Prozent.

Darüber hinaus hat die Howoge in den Johannisgärten ihre erste Quartiersgarage, die Platz für 119 Pkw sowie Elektrofahrzeuge bietet, errichtet. Geplant ist zudem ein ortsgebundenes Car-Sharing-Angebot zu etablieren.

Die Howoge Wohnungsbaugesellschaft mbH ist eines der sechs kommunalen Wohnungsunternehmen des Landes Berlin. Mit einem eigenen Wohnungsbestand von rund 61.000 Wohnungen gehört das Unternehmen zu den zehn größten Vermietern deutschlandweit. Bis 2026 will die HOWOGE ihr Wohnungsportfolio durch Zukauf und Neubau insgesamt auf rund 75.200 Wohnungen erweitern.

Weiterführende Links:
www.howoge.de

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