Auf der einen Seite fordern Politiker aller Parteien bezahlbaren Wohnraum – auf der anderen Seite erhöhen sie die Kosten für alle, die sich durch den Kauf der eigenen vier Wände gegen Wohnkostenanstieg absichern wollen.
Die Steigerung der gesetzlichen Tarife der Notare beim Kauf eines Hauses oder einer Wohnung – abhängig von deren Wert – um teilweise deutlich über 20 Prozent ab 1. August 2013 sowie die Erhöhung der Gebühren für die notwendigen Eintragungen im Grundbuch tragen kräftig zum Anwachsen der finanziellen Hürde auf dem Weg zum Eigenheim bei.
Die meisten Bundesländer haben die Grunderwerbsteuer in den letzten Jahren auf 4,5 bis 5,5 Prozent hochgesetzt, Schleswig-Holstein geht ab 2014 sogar auf 6,5 Prozent, nur Bayern und Sachsen sind bei den ohnehin schon schmerzlichen 3,5 Prozent geblieben.
Auf der anderen Seite warten Immobilienkäufer bislang vergeblich auf eine Begrenzung der Maklerkosten, je nach Region 3 bis 6 Prozent plus Mehrwertsteuer, das wird – anders als bei Mietern – nicht mal ernsthaft dirkutiert. (Quelle: Wohnen im Eigentum e. V.)
Beispiele für Preissteigerungen auf die sich Käufer einstellen müssen, finden Sie hier.
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