Bilanzsumme erneut deutlich über Vorjahresergebnis
Die Gemeinde Langen liegt südlich von Frankfurt. Der Bestand der Genossenschaft zählt 1.700 Wohnungen. Ob Corona-Pandemie, der Ukraine-Krieg, explodierende Energiepreise, hohe Inflation, gestiegene Baukosten, steigende Zinsen auf dem Kapitalmarkt oder gestrichene Fördermittel – das vergangene Jahr habe die Baugenossenschaft Langen eG vor viele Herausforderungen gestellt. „Aber wir haben uns entschieden, die Krisen als Chance zu sehen“, sagte Wolf-Bodo Friers, Vorstandsvorsitzender der Baugenossenschaft Langen eG, auf der diesjährigen ordentlichen Mitgliederversammlung.
Krise genutzt zur Optimierung der Abläufe
„Krisen meistern“ lautete das Motto für das vergangene Geschäftsjahr 2022. Die Baugenossenschaft Langen eG habe die zahlreichen Herausforderungen genutzt, um Abläufe zu optimieren, bestehende Verträge auf den Prüfstand zu stellen und den Gebäudebestand zu verbessern. Beispielsweise wurde durch optimierte Heizungsanlagen so viel Energie wie möglich eingespart. Außerdem musste das Modernisierungsprogramm mehrmals komplett neu geplant werden. Allerdings werde zukünftig bei jedem Objekt geprüft, ob erneuerbare Energien eingesetzt werden können, um in Zukunft unabhängiger von äußeren Einflüssen zu sein.
Die Neubauprojekte kommen gut voran
Das Neubauprojekt „Steinberg Eichgarten. Lebenswert in Langen.“ komme trotz aller Widrigkeiten gut voran, sodass die ersten Mieter im Herbst 2023 einziehen könnten. Auch das Neubaugebiet „Vicinus! Nachbarschaft wohnen.“ habe die Baugenossenschaft auf den Weg gebracht: Ende 2022 war der Spatenstich für die Kindertagesstätte und das erste von insgesamt fünf Wohnhäusern. Außerdem seien die preisgekrönten Anna-Sofien-Höfe fertiggestellt und vermietet worden. Das Quartierszentrum „StartPunkt” habe seinen Betrieb aufgenommen und sich mittlerweile zu einem beliebten Quartiersmittelpunkt entwickelt.
Von der Mitgliederversammlung einstimmig wiedergewählt wurden die Mitglieder des Aufsichtsrates Stephan Braun, Uwe Daneke und Wolfgang Schroth. In seiner Funktion als Vorsitzender des Aufsichtsrates führte Prof. Christoph Motzko, Professor an der TU Darmstadt, durch die Versammlung. (Red.)











