Bundesregierung antwortet AfD im Bundestag

Keine Energieabschaltungen bei Wohngebäuden

Die Bundesregierung rechnet aufgrund der Energiekrise nicht mit Abschaltungen der Energieversorgung (Strom, Gas, Fernwärme) von Wohngebäuden.

Dank Gaseinsparungen und des staatlichen Energiepreisdeckels ist es nicht dazu gekommen, dass Rentner in ihren Wohnungen frieren mussten. Foto: Adobestock/Michael
Dank Gaseinsparungen und des staatlichen Energiepreisdeckels ist es nicht dazu gekommen, dass Rentner in ihren Wohnungen frieren mussten. Foto: Adobestock/Michael

Laut Lagebericht der Bundesnetzagentur vom März 2023 gelte, dass die Gasversorgung in Deutschland stabil und die Versorgungssicherheit gewährleistet sei. Abschaltungen der Strom- und Wärmeversorgung von energieintensiven Industrien seien nicht geplant. Diese Antwort erteilt die Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion zu den Auswirkungen der EU- sowie der deutschen Russlandsanktionen auf die deutsche Bau- und Wohnungswirtschaft.

Der Angriffskrieg Russlands und die Pandemie belasten den Wohnungsbau

Wie es in der Antwort weiter heißt, belasteten der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine und die Nachwirkungen der Corona-Pandemie den Wohnungsneubau. Gestiegene Zinsen und Baukosten sowie der Fachkräftemangel verstärkten die „ohnehin schon vorhandenen Herausforderungen im Wohnungsbau“. Die Neubauziele würden angesichts der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen 2022 und 2023 voraussichtlich nicht erreicht, die Zahlen für 2022 lägen erst im Mai 2023 vor. An ihrem Ziel, 400.000 neue Wohnungen pro Jahr zu bauen, davon 100.000 öffentlich geförderte, hält die Regierung nach eigenen Angaben fest, da der Bedarf an Wohnraum hoch bleibe. Die für die Bauwirtschaft notwendigen Vorprodukte seien wieder gut verfügbar, was sich auch in der „deutlichen Beruhigung der Preisentwicklung“ für diese Vorprodukte zeige. (Red.)

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