IVV-Roundtable am 10. Mai ab 11 Uhr live und gratis

Keine Kohle für Klimaneutralität? Energiecontracting als Ausweg?

Wer soll das bezahlen? Diese Frage schlägt Klimaschutzminister Robert Habeck derzeit entgegen, weil der das Ende von Gas- und Ölheizungen beschleunigen möchte. Kann die Übergabe der Heizungen an Energiedienstleister eine kostengünstige Alternative sein? Antworten darauf im IVV-Roundtable am 10. Mai ab 11 Uhr. Schauen Sie gratis zu.

Kein Geld für den Heizungstausch? Das Investment durch einen Contractor kann ein Weg zu mehr Klimafreundlichkeit sein. Foto: Adobestock/corepics
Kein Geld für den Heizungstausch? Das Investment durch einen Contractor kann ein Weg zu mehr Klimafreundlichkeit sein. Foto: Adobestock/corepics

„Debatten mit Durchblick – Wohnungswirtschaft auf den Punkt“ ist das Motto des IVV-Roundtable. Wie geht gutes Bauen und Bewirtschaften? IVV-Chefredakteur Thomas Engelbrecht diskutiert mit Experten aus Wohnungswirtschaft und Industrie – und Sie verfolgen das Gespräch gratis und ohne Anmeldung im LiveStream.

Klimaschutzminister Robert Habeck möchte mit einem verschärften GEG das Ende von Öl- und Gasheizungen beschleunigen. Während die Nation zwischen ein wenig Zustimmung und mächtiger Empörung schwankt, stellen wir die Frage:

Kann Klimaneutralität von Wohnquartieren über den Hebel des Energiecontractings erreicht werden? Und zwar zügig und kostengünstig bis kostenneutral für Immobilieneigentümer und Mieter?

Waren und Dienstleistungen sollte man dort kaufen, wo Qualität und Preis am besten sind. Lässt sich dieses Grundmuster der Wirtschaft auf die Energieversorgung von Gebäuden übertragen? Selber heizen oder einen Dienstleister machen lassen? Unter welchen Bedingungen ist Contracting wirtschaftlich?

In der Theorie bietet Contracting viele Vorteile:

  • Der Dienstleister übernimmt die gesamte Planung, Installation und Investition der neuen Heizungsanlage gegen eine monatliche Pauschale.
  • Unter der Regie des Contractors muss die Anlage effizienter laufen als die alte, denn aus der Einsparung entnimmt der Dienstleister seinen Erlös.
  • Dies ermöglicht die Anschaffung hocheffizienter aber teurer Technik, wie beispielsweise Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen.
  • Wärmedienstleister garantieren den optimalen Betrieb und die Betreuung der Heizungsanlage. Auf Wunsch übernimmt der Contractor die Fernüberwachung der Heizungsanlagen. Internetbasierte Systeme erlauben eine permanente Anlagenkontrolle in Echtzeit.

Die Diskussionsteilnehmer

Diese Theorien konfrontieren wir mit den Realitäten der Wohnungswirtschaft im Gespräch mit folgenden Studiogästen:

Holger Suschowk, Geschäftsführer der Techem Solutions GmbH, Eschborn

Christian Lübcke, Leiter Einkauf und Partnermanagement, Deutsche Hausverwaltung Plus GmbH (dhv), Hamburg

Dr. Ulrik Schlenz, Vorstandsmitglied der Wankendorfer Wohnungsgenossenschaft für Schleswig-Holstein eG, Kiel

Dave Welmert, Referent Klima- und Energiepolitik bei Vedec, Verband für Energiedienstleistungen, Effizienz und Contracting; Hannover

Der IVV-Roundtable live und gratis am 10. Mai ab 11 Uhr (Dauer etwa 60 Minuten).

Klicken Sie sich hier in den Livestream.

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