Neubau und Bestand soll gleichberechtigt gefördert werden
Konkret planen 46 Prozent der befragten Eigentümer und 48 Prozent der Vermieter in den kommenden drei Jahren eine Modernisierung. Bei den unter 50-Jährigen sind es deutlich mehr als Hälfte, ab 60 Jahren gut ein Drittel, jenseits der 70 Jahre bleibt gerade noch ein Viertel. „Jede nicht durchgeführte Modernisierung gefährdet letztlich den Wohnungsbestand von morgen“, warnt Frank Demmer, Chef der LBS NordWest.
Mehr Transparenz bei Förderprogrammen
Umfassende Sanierungen finden in der Regel beim Immobilienkauf statt. Erstkäufer um die 40 Jahre seien durch die hohen Preise und wenig Eigenkapital aber ohnehin stark belastet, so Demmer. Das große Angebot an Förderprogrammen müsse deshalb deutlich vereinfacht und transparenter werden. Und es müsse eine echte Entlastung statt aktuell oftmals sogar Mehrkosten bringen. So sind drei von fünf Befragten der Meinung, dass der Immobilienbestand gegenüber dem Neubau in der Förderung benachteiligt wird.
Das gilt auch für die oftmals älteren privaten Vermieter: Bei Modernisierungskosten ab 50.000 Euro denkt ein Viertel von ihnen derzeit eher daran, die Immobilie zu verkaufen statt sie zu sanieren.
Modernisierungen haben gute Gründe
Die grundsätzlich positive Einstellung der Besitzer zu ihrer Immobilie zeigen die Motive derjenigen, die eine Modernisierung fest einplanen: Die Verbesserung des Wohnwerts, die Senkung der Energiekosten sowie der Erhalt des Immobilienwerts stehen mit weitem Abstand an oberster Stelle.
Quelle: LBS NordWest











