Gut 40 Prozent der bundesweiten Aktivitäten im Wohnungsbau entfallen auf Umbau, Umnutzung, Erweiterung und Revitalisierung bestehender Wohnimmobilien. In einigen Bundesländern entstehen über die Hälfte der neuen Wohungen im Bestand. Dazu zählen Hessen, Nordrhein-Westfalen und Thüringen. Laut Greyfield Index entsteht am meisten neue Wohnfläche in bestehenden Gebäuden in jenen Regionen, die bereits dicht bebaut sind, also in Innnenstädten und Metropolregionen.
Weniger Umbau im Nordosten
In den eher dünn besiedelten Bundesländern Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern hingegen entstehen am wenigsten neue Wohnungen im Bestand. Überraschenderweise befindet sich Hamburg ebenfalls am unteren Ende des Greyfield Index.
Erstellt wurde der Index durch eine Auswertung von Baugenehmigungen und Baufertigstellungen, die zwischen Neubau und Bauen im Bestand unterscheiden.











