Zukunft der Energieerzeugung

Solar-Anlagen auf Dächern sehr beliebt

Laut einer Umfrage des Marktforschungsinstitut YouGov im Auftrag des Ökostromanbieters LichtBlick, befürworten 82 Prozent der befragten Bürger den Vorschlag, dass in Deutschland auf allen Gewerbe-Neubauten Solaranlagen zur Energieerzeugung installiert werden, 80 Prozent unterstützen die Nutzung von Dachflächen auf Wohnungsneubauten.

Hier wird eine Solaranlage installiert. FOTO: obs/LichtBlick SE/Marina Lohrbach / Fotolia
Hier wird eine Solaranlage installiert. FOTO: obs/LichtBlick SE/Marina Lohrbach / Fotolia

Energiewende in die Großstädte bringen

Der Klimawandel und die CO2-Emissionen sind ein Top-Thema in der Gesellschaft. Das Potenzial für eine Senkung des CO2-Ausstoßes ist riesig. Kein Wunder also, dass sich auch die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Gedanken über Lösungen zu alternativen, erneuerbaren Energien macht.

Da jedes Gebäude ein Dach besitzt, sind die Potenziale für Solartechnik eigentlich klar. Hamburg hat bereits eine Solarpflicht für Neubauten beschlossen, Baden-Württemberg und Berlin denken darüber nach.
Die Meinung der Bevölkerung ist eindeutig: Laut der repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstitut YouGov, sollten für 46 Prozent der Befragten der Schwerpunkt auf Solar-Anlagen auf Dächern sein, direkt gefolgt von Windkraftanlagen auf See (37 Prozent). Nur 3 Prozent der Befragten haben angegeben, dass Kohlekraftwerke noch genutzt werden sollten.

Windkraft auf dem Lande und auf See, Solarenergie von Großstadtdächern

Mit Blick auf die zunehmende Diskussion um die Windkraft an Land betont Gero Lücking, Geschäftsführer Energiewirtschaft bei LichtBlick SE: "Wir müssen die Energiewende auch in die Großstädte bringen - und das geht am besten mit Solarstrom vom Dach. Diskussionen über Abstandsregelungen bei Windkraft oder die Nutzung von landwirtschaftlichen Flächen für PV-Anlagen zeigen, dass die Verantwortung nicht nur bei der Landbevölkerung liegen sollte."

Für die Umfrage hat das Marktforschungsinstitut YouGov im Auftrag des Ökostromanbieters LichtBlick 2.052 Bundesbürger ab 18 Jahren in einer repräsentativen Untersuchung im Januar 2020 online befragt.

Hintergrund ist, dass die Zukunft der Solarförderung in Deutschland zunehmend in Gefahr gerät. Aktuell ist die Gesamtmenge der Solarstromanlagen begrenzt. Der Deckel könnte bereits in diesem Jahr erreicht werden. Danach würde die Solarförderung abrupt auslaufen. Die Bundesregierung hat die Streichung des Deckels zwar angekündigt, schiebt die Umsetzung jedoch seit Monaten vor sich her. Potenzielle Investoren sind zunehmend verunsichert.

Hier stehen die detaillierten Ergebnisse der Fragen (PDF)

Quelle: Lichtblick SE

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