Weg frei für betreute Wohnformen, Kita und Schule
Unter dem Dach des Generalmieters KIEZquartier GmbH werden die Träger ADV gGmbH, berliner STARThilfe e. V., Casablanca gGmbH, Lebenswelten e. V., PROWO e. V., ZIK gGmbH und Zukunftsbau GmbH das Soziale Zentrum für Betreutes Wohnen und Trägeraktivitäten betreiben. Die L.I.S.T. GmbH hat den Anstoß zur Entwicklung des Bauvorhabens gegeben und die Erarbeitung des Nutzungs- und Finanzierungskonzeptes von Beginn an begleitet. Der Entwurf für den Neubau stammt vom Büro Anne Lampen Architekten.
Ein neuer Weg im Zusammenschluss für soziales und betreutes Wohnen
Nun ist der Weg frei für eine Kita mit 60 Plätzen, eine Produktionsschule für schuldistanzierte Jungen und Mädchen und verschiedene betreute Wohnformen für junge Mütter/Väter, für seelisch behinderte Menschen, für Menschen mit Suchtproblemen und Menschen mit geistiger Behinderung. Insgesamt entstehen am Standort 58 Wohnungen mit 104 Wohnplätzen mit einer Wohnfläche von 3.300 Quadratmetern sowie Gemeinschaftsflächen. Das Grundstück wurde mit entsprechender Zweckbindung an degewo übertragen.
Zuhause für Bewohner mit Betreuungsbedarf
Sandra Wehrmann, degewo-Vorstand: „Als kommunales Wohnungsunternehmen vermieten wir stadtweit bereits an über 250 soziale Träger und Vereine. Die Konstellation und Größenordnung im Modellvorhaben an der Gotenburger Straße ist für alle Projektpartner Neuland und gelingt nur durch ein vertrauensvolles und konstruktives Miteinander. Wir ziehen alle an einem Strang, um soziale Infrastruktur, die die Stadt dringend benötigt, langfristig und preisstabil zu sichern. Im Bezirk Mitte bewirtschaften wir über 8.000 Wohnungen und wir entwickeln und qualifizieren unsere Quartiere für die Zukunft. Mit dem Modellprojekt des betreuten Wohnens schaffen wir ein dringendes wohnortnahes Angebot im Soldiner Kiez mit der Zielsetzung, dass Bewohner mit Betreuungsbedarf in ihrem gewohnten Lebensumfeld verbleiben können.“
Kooperationsvereinbarung mit dem Land Berlin
Die landeseigenen Wohnungsunternehmen sichern sozialverträgliche Mieten, indem sie alle Mietanpassungen und auch die Modernisierungsumlagen auf ein Maß beschränken, das deutlich unter dem an sich gesetzlich Erlaubten liegt. Sie bauen die Mitwirkungsmöglichkeiten der Menschen vor Ort aus und stellen sich durch zukunftsfähiges und ökologisches Bauen ihrer Verantwortung für Menschen, Umwelt und Klima.
Im Gegenzug sichert der Senat mit der Vereinbarung zu, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Landeseigenen zu erhalten, die unverzichtbar ist, um die gesteckten Ziele zu erreichen.
Quelle: degewo
Die deutsche Wohnungswirtschaft ...
...hat den Anspruch allen Menschen ein Dach über dem Kopf zu bieten – ohne Ansehen der Person, der Herkunft, der Bildung oder der Religion. Das bedeutet als erstes bezahlbare Mieten. Das bedeutet aber auch eine gut funktionierende Nachbarschaft, in der sich die Menschen umeinander kümmern und eine Quartiersentwicklung, die ein lebendiges Miteinander ermöglicht.
Für die Wohnungswirtschaft ist Sicherheit in den Wohnquartieren ein Standortvorteil. Sie setzte sich dafür ein, dass sich die Mieter sicher fühlen und sicher sind.
Die Wohnungswirtschaft versteht sich als Vorreiter bei der Energiewende und bei der Schaffung altersgerechter Wohnungen. Sie befürwortet die Idee, dass die Menschen so lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung leben können.
Die Wohnungsunternehmen fungieren als Partner der Städte und Gemeinden. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern und der Politik vor Ort entwickeln sie neue Bauprojekte mit sozialen Mieten, um den Wohnungsmangel gerade in den Ballungsgebieten zu beheben. Das Ziel, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, ist eine Querschnittsaufgabe aller Politikfelder und erfordert eine große Koordinierungsleistung. Quelle: Branchenverband der Wohnungswirtschaft GdW
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