Wohnungswirtschaft fordert Deutschland-Plan für klimaschonendes und bezahlbares Wohnen 4.0
Investitionen in Energieeffizienz führen leider nicht zu gewünschte Energieeinsparung
Seit 2010 haben die im GdW organisierten Wohnungsunternehmen insgesamt über 340 Mrd. Euro in die energetische Modernisierung investiert. Während der Energieverbrauch der Haushalte im Zeitraum davor, von 1990 bis 2010, um insgesamt 31 Prozent zurückgegangen ist, stagniert er seit 2010 trotz der massiven Investitionen und verharrt auf demselben Niveau.
Seit 10 Jahren führen die massiven Investitionen in steigende Effizienz von neuen und bestehenden Wohnungen nicht zu der gewünschten Energieeinsparung. Deshalb fordert die Wohnungswirtschaft in der Klimapolitik einen Deutschland-Plan für klimaschonendes und bezahlbares Wohnen: weg von immer teureren energetischen Sanierungen und immer mehr Dämmung hin zu dezentraler, CO2-armer Energieerzeugung und digitaler Vermeidungstechnik.
Gebäudeenergiegesetz (GEG) als wegweisender Schritt
Das kürzlich vom Deutschen Bundestag verabschiedete Gebäudeenergiegesetz (GEG) ist hierfür ein erster wegweisender Schritt in die richtige Richtung und damit ein großer Erfolg für den Klimaschutz und das bezahlbare Erreichen der Klimaziele im Wohngebäudebereich.
Nach Auffassung des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen muss es so weitergehen: „Der grobe Unfug immer weiterer Verschärfungen an die Energieeffizienz von Gebäuden, die bis zuletzt von vielen gefordert und von Teilen der Regierung gewollt waren, haben mit dem GEG vorerst ein Ende gefunden und wurden teilweise in eine wegweisende neue Richtung umgekehrt.“, sagt Axel Gedaschko am 1 Juli auf der Gdw-Jahrespressekonferenz.
Quelle: GdW











