Umweltfreundlich heizen

Das Immobilienunternehmen GEWOBA jetzt eine moderne, umweltfreundliche Heizanlage in Betrieb genommen. Sie arbeitet mit innovativer Technik und nutzt mit Holzpellets nachwachsende Rohstoffe. Hier werden nun 70 % der Wärme mit Pellets aus gepressten Holzresten erzeugt.

Kosten senken mit einem Pelletofen
Foto: GEWOBA
Kosten senken mit einem Pelletofen Foto: GEWOBA
„Das ist durch die Verwertung von Holzresten umweltfreundlich und bietet uns künftig die Möglichkeit eine preislich sinnvolle Alternative zu Gas und Öl in der Energieversorgung unserer Liegenschaften zu nutzen“, erklärt Stefan Fölsch, Leiter des Technischen Bestandsmanagements bei der GEWOBA. Die Anlage wird von der Mannheimer MVV Energiedienstleistungen GmbH als Contractor unterhalten. Zur Umrüstung wurden in dem ehemaligen Heizhaus Ellener Feld 59 ein neues Pelletsilo und ein neuer Holzpelletkessel installiert. Die Gesamtwärmeleistung der Anlage beträgt nach Angaben von MVV Energiedienstleistungen rund 1.000 kW. Sie versorgt rund 230 Wohneinheiten im Quartier mit Wärme. Für die Umwelt bedeutet dies eine jährliche Einsparung von etwa 300 t CO2. „Die Wärmeerzeugung mit Holzpellets ist zum einen ökologisch absolut sinnvoll. Für die Mieter genauso wichtig ist auf der anderen Seite, dass sie sich auf stabile Heizkosten und eine verlässliche Warmwasser- und Heizenergieversorgung verlassen können“, sagt Dr. Reiner Lübke, Geschäftsführer der MVV Energiedienstleistungen GmbH. Mit der Umrüstung der Heizanlage erweitert die GEWOBA ihre Referenzen in Sachen effiziente und kostenoptimierte Energieversorgung. Der GEWOBA-Vorstandsvorsitzende Dr. Volker Riebel sieht das Immobilienunternehmen in Energie- und Versorgungsfragen gut ausgerichtet: „Wir erwarten, dass die Energiekosten langfristig weiter ansteigen werden. Deswegen setzen wir in der Modernisierung wie auch im Neubau konsequent auf Maßnahmen, unseren Bestand mit neuer Umwelt- und Energietechnologie zu versorgen. Dass diese Energie zudem umweltschonend produziert wird, ist uns dabei ein weiteres Ziel.“ In Kooperation mit dem Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa führte die GEWOBA 2009 eine Potenzialstudie durch, in der auch die Möglichkeiten der zukünftigen Nutzung von BHKW als Ersatz oder Ergänzung in der Versorgung  für circa 50 bestehende Heizanlagen untersucht wurde. Der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Reinhard Loske sagt: „Energieversorgungsanlagen wie Blockheizkraftwerke oder die Nutzung von Holzpelletkesseln werden zukünftig eine zunehmend wichtige Rolle spielen, die GEWOBA setzt hier in Bremen auf neueste Techniken und umweltschonende Prozesse. Aus Sicht der Stadt und der Bürger ist das zu begrüßen und weiter zu fördern.“
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