Neue Gartenstadt Falkenberg

Wärmepumpen werden via Internet überwacht

Die Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892 eG hat auf einen Schlag zwölf Wärmepumpenanlagen von Stiebel Eltron mit je einem Internet-Service-Gateway (ISG) ausgestattet.

1892-Haustechniker Christian Ehret (li.) mit Patrick Faika und Gunnar Wilcke von Stiebel Eltron in einem Technikraum der Siedlung „Neue Gartenstadt Falkenberg“. Das iPad zeigt die aktuellen Daten der Anlage. FOTO: STIEBEL ELTRON GmbH
1892-Haustechniker Christian Ehret (li.) mit Patrick Faika und Gunnar Wilcke von Stiebel Eltron in einem Technikraum der Siedlung „Neue Gartenstadt Falkenberg“. Das iPad zeigt die aktuellen Daten der Anlage. FOTO: STIEBEL ELTRON GmbH

Die umweltfreundlichen Heizungsanlagen sind für die Wärmeversorgung der Gebäude des zweiten Bauabschnitts der Siedlung „Neue Gartenstadt Falkenberg“ verantwortlich; acht Häuser mit 68 Geschosswohnungen sowie 27 Reihenhäuser, insgesamt also 95 Wohnungen. „Wichtig ist uns einfach die Sicherheit, im Störfall sofort eine Info zu bekommen, um schnell handeln zu können“, erklärt Christian Ehret, Haustechniker der 1892.

Erfolgreicher Einbau für Mehrfamilienhäuser mit verteilten Baukörpern

Stiebel Eltron bietet das Internet-Service-Gateway (ISG) bereits seit 2012 für seine Wärmepumpen an. Das ISG fungiert als Schnittstelle zwischen der Heizung und dem hauseigenen Internetrouter, sodass die Daten der Anlage komfortabel über jedes digitale Gerät – Smartphone, Tablet, Laptop oder PC – aufgerufen und Einstellungen vorgenommen werden können. „In der Regel kommt es vorrangig in Ein- und Zweifamilienhäusern zum Einsatz“, weiß Gunnar Wilcke, Haustechnik-Experte von Stiebel Eltron. „Allerdings haben wir hier mit der verhältnismäßig kleinteiligen Bebauung ja eine ähnliche Struktur, die Anlage ist recht weitläufig mit vielen unterschiedlichen Baukörpern.“

Installiert wurden ausnahmslos Erdreich-Wärmepumpen mit Wärmeleistungen zwischen 13 und 38 Kilowatt. Zum energetischen Konzept gehören ferner Blockheizkraftwerke, die einerseits die Grundlast-Warmwasserbereitung übernehmen, andererseits Strom liefern, der wiederum für die Wärmepumpen genutzt wird. Für die Spitzenlastabdeckung bei der Warmwasserbereitung sind zusätzlich Gas-Brennwertgeräte vorhanden. Über die Wärmepumpenanlagen werden die Wohnungen nicht nur mit Wärme versorgt, sondern auch gekühlt. Dank des ISG werden alle Daten geloggt, sodass eine Optimierung der Anlagen in Abstimmung zwischen Genossenschaft, Fachhandwerker und Stiebel Eltron möglich ist.

Weiterleitung von Störmeldungen direkt und zielgerichtet

Darüber hinaus gibt es jedoch noch ein Argument für die Überwachung, die der 1892 wichtig war, wie Christian Ehret erläutert: „Die Häuser sind so gut gedämmt, dass der Mieter bei einem Ausfall der Heizungsanlage im schlechtesten Fall erst nach zwei Tagen Bescheid gibt, dass etwas nicht stimmt. Da vergeht einfach viel zu viel Zeit, bevor die Anlage wieder läuft.

Über das ISG erhalten wir sofort eine Info, wenn es irgendwo mal haken sollte, und können schnell reagieren. Auch der Handwerker kann online bereits prüfen, welcher Art die Störung ist, und so viel schneller und zielgerichteter agieren. Im Idealfall ist die Störung dann behoben, ohne dass der Mieter vom Ausfall überhaupt etwas bemerkt hat.“

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