Wohnungsbau in Düsseldorf

WOGEDO-Neubauprojekt verleiht Stadtteil Unterrath ein neues Gesicht

Zwei Jahre wurde gebaut, 17,5 Millionen Euro hat's gekostet, sechs Wohn- und zwei Stadthäuser sind entstanden: Das Neubauprojekt der Wohnungsgenossenschaft Düsseldorf-Ost eG, kurz WOGEDO, soll dem Stadtteil Unterrath ein neues Gesicht geben.

Mit historischen Bauelementen wie der echten Klinkerfassade und den Stufengiebeln soll das Stadtbild und vor allem der benachbarte Klinkeplatz aufgewertet werden. FOTO: WOGEDO
Mit historischen Bauelementen wie der echten Klinkerfassade und den Stufengiebeln soll das Stadtbild und vor allem der benachbarte Klinkeplatz aufgewertet werden. FOTO: WOGEDO

Insgesamt sind 59 1- bis 5-Zimmer-Wohnungen mit Wohnungsgrößen zwischen 50 und 130 Quadratmetern an der Unterrather Straße 27-41 / Hofershofstraße 1a entstanden, die beiden Stadthäuser verfügen über jeweils 119 m² Wohnfläche.

Anspruch: Bezahlbare Mieten bei moderner Ausstattung

Das Ergebnis: Alle 59 Einheiten haben Loggien bzw. Terrassen, elektrischen Rollläden, Fußbodenheizung und solarbetriebener Warmwasseraufbereitungsanlage.

Obwohl die WOGEDO nicht verpflichtet war, die Miethöhe entsprechend dem städtischen Handlungskonzept ZUKUNFT WOHNEN.DÜSSELDOF zu begrenzen, liegt die ‚Klinkebogen“-Miete mit 9,20 Euro je Quadratmeter monatlich sogar deutlich unterhalb der dort definierten Höchstgrenze von 9,85 Euro für preisgedämpfte Wohnungen. Damit sind die Wohnungen wesentlich günstiger als vergleichbare Wohnungen im Stadtteil. Als Initiator und Mitglied des Düsseldorfer Bündnisses für genossenschaftliches Wohnen hatte sich die WOGEDO dazu verpflichtet, für mehr bezahlbaren Wohnraum im Stadtgebiet zu sorgen.

Aufwertung des Stadtbildes

Auch städtebaulich orientiert sich die Neubebauung an den Bedürfnissen des Standortes: Mit historischen Bauelementen wie der echten Klinkerfassade und den Stufengiebeln soll das Stadtbild und vor allem der benachbarte Klinkeplatz aufgewertet werden. Ausgewählt wurde der Entwurf des Frankfurter Architekturbüros Stefan Forster Architekten 2013 von einer Jury bestehend aus Vertretern der Politik und Stadtverwaltung sowie der WOGEDO. Architekt Stefan Forster resümiert: „Der Klinkebogen ersetzt die vormalige Bebauung vom Anfang des letzten Jahrhunderts und erinnert an das Original ohne seine Zeitgenossenschaft zu verleugnen. Mit seiner Kubatur, den Staffelgiebeln und dem bogenförmigen Verlauf reagiert der Baukörper auf den städtischen Kontext. Die massive Klinkerfassade vermittelt Wertigkeit und Beständigkeit. Die WOGEDO setzt mit diesem Gebäude neue Maßstäbe in Bezug auf Stadtgestaltung und Nachhaltigkeit.“

Alle Wohnungen im ‚Klinkebogen‘ sind bereits vermietet. Die Wohnungsgenossenschaft kündigte weitere Bauvorhaben an.

Weiterführende Links:
www.wogedo.de

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