Die digitale Zukunft steht vor der Tür

Wo stehen wir, wo geht's hin? Die Immobilienbranche stellt sich Fragen zur Digitalisierung. Handelt es sich nur um die Überführung physischer Ordner in eine Cloud, um die Wandlung von Papier zu digitalen Daten? Wo sollen Wohnungsunternehmen anfangen? Diesen Fragen und vor allem Antworten nimmt sich eine neue Initiative an: Die Initiative Digitales Immobilienmanagement (IDIM).

FOTO: PIXABAY
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Die Immobilienwirtschaft muss eine stetig steigende Informations-, Daten- und Dokumentenflut bewältigen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen mit Blick auf Reporting, Dokumentation und Transparenz sowie aus dem Qualitäts- und Risikomanagement. Die IDIM hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, den Prozess der Digitalisierung zu begleiten und - wenn es gut läuft - innovative, praktikable Lösungen zu finden.

In der Initiative Digitales Immobilienmanagement hat sich ein Kreis von Fachleuten aus der Immobilienwirtschaft zusammengefunden, die sich insbesondere mit dem digitalen Immobilienmanagement beschäftigen. Zu den Mitgliedern gehören die Architrave GmbH, AddReal, BEOS AG, Bilfinger Real Estate, BNP Paribas Real Estate Consult GmbH, iMS GMbH und 3A Partner sowie das Fachgebiet Immobilienökonomie der TU Kaiserslautern.

Lösungen erarbeiten anstatt Panik zu verbreiten
Zuerst einmal geht es bei dem Zauberwort "Digitaliserung" darum, die Prozesse zu erkennen, die das Arbeiten effizienter machen können. Bestehende Prozesse müssen analysiert und gegebenenfalls entschlackt und neu geordnet werden. Neue Prozesse sollen, ohne in Panik zu geraten, neu konzipiert und umgesetzt werden.

So manch ein Unternehmen verhaspelt sich in blindem Aktionismus, anstatt in Ruhe eine Digitalisierungsstrategie zu entwickeln. Die IDIM entwickelt, um die Vertreter der Branche nicht allein zu lassen, Lösungen für das Management von digitalen Prozessen.

Erstes Projekt: Die digitale Betriebskostenabrechnung
Die IDIM hat einen Forchungswettbewerb ausgeschrieben mit dem Ziel für Eigentümer und Flächennutzer Lösungen für die Digitalisierung der Betriebskostenabrechnung zu entwickeln. Diese soll zum Informationsinstrument über die Leistungsfähigkeit von Immobilie und Betreiber werden.

Teilnehmer am Wettbewerb sind aufgereufen, adäquate Organisationsformen, Prozesse und technische Lösungen zu skizzieren. Die digitale Betriebskostenabrechnung solle transparent sein und eine einfache, fairer, mängelfreie und schnelle Abwicklung garantieren.

Gefördert werden Anträge von Hochschulen und Forschungsinstituten aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz, die im Jahr 2016 bei einem Förderprogramm von Bund (z.B. BBSR/Zukunft Bau, BMWi etc.), Ländern oder anderen Forschungsfördereinrichtungen eingereicht werden. Die von der IDIM ausgewählte Projektskizze wird mit 7.500 Euro prämiert.

Projektskizzen konnten bis zum 30.06.2016 bei der IDIM eingereicht werden.

Alle Infos zur Initiative Digitales Immobilienmanagement (IDIM)

► Themenseite "Digitalisierung" der Zeitschrift IVV immobilien vermieten & verwalten

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