Infrarotheizungen im Wohnungsbau

Das Prinzip Kabel statt Rohre

Das Gebäudeenergiegesetz sieht sogenannte Stromdirektheizungen als eine technische Option für die Dekarbonisierung der Wärmeerzeugung vor. Dazu zählen auch Infrarotheizungen. Wissenschaftler und Praktiker diskutierten auf einer Konferenz deren Einsatzmöglichkeiten im Wohnungsbau. Veranstalterin der Konferenz „Die Infrarotheizung im Wohnungsbau“ ist die IG Infrarot Deutschland e.V.

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Die wohltuende Wirkung von Infrarotwärmestrahlung kennen wir aus der Medizin und der Sauna. Mit dieser Technik lassen sich auch Wohnungen heizen – genau genommen die Körper der Bewohner. Bild: Lukassek/stock.adobe.com
Die wohltuende Wirkung von Infrarotwärmestrahlung kennen wir aus der Medizin und der Sauna. Mit dieser Technik lassen sich auch Wohnungen heizen – genau genommen die Körper der Bewohner. Bild: Lukassek/stock.adobe.com

Laut Prof. Dr.-Ing. Bert Oschatz, Geschäftsführer des Instituts für Technische Gebäudeausrüstung (ITG) Dresden dürfen Stromdirektheizungen gemäß des GEG-Regierungsentwurfs bei neuen Gebäuden installiert werden, wenn der bauliche Wärmeschutz Effizienzhaus Standard 40 (EH 40) entspricht. Im bestehenden Gebäude ohne Warmwasserheizung dürfen sie laut Entwurf nur bei baulichem Wärmeschutz mit Standard EH 55 installiert werden, bei Bestandsgebäuden mit Warmwasserheizung gilt wieder Standard EH 40.

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Ina Röpcke

Ina Röpcke

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Artikel Das Prinzip Kabel statt Rohre
Seite 40 bis 42
26.4.2022
Plattenbau viel zu schade zum Abreißen
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26.10.2023
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26.10.2023
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7.2.2023
Interview
Interview mit Dr.-Ing. Viktor Grinewitschus, Professor für Energiefragen der Immobilienwirtschaft EBZ Business School (University of Applied Science).