Aufstockung gewachsener Strukturen

Dem Himmel so nah

Neue Wohnungen, verbesserte Energieeffizienz und die Stärkung gewachsener Strukturen ganz ohne Flächenverbrauch – der Bauverein Ketteler in Münster entschied sich gegen den Abriss und für die Aufstockung.
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Dem Himmel so nah: Leicht versetzte Fenster verhindern eine allzu freie Sicht in die Nachbarwohnung. Bild: Olaf Mahlstedt/KS-ORIGINAL GMBH
Dem Himmel so nah: Leicht versetzte Fenster verhindern eine allzu freie Sicht in die Nachbarwohnung. Bild: Olaf Mahlstedt/KS-ORIGINAL GMBH

Herrscht in einer Stadt oder Region Wohnraummangel, so lautet die klassische Lösung nach wie vor häufig Neubau – und der wird, vor allem in Ballungsgebieten, oft entweder durch Nachverdichtung in Baulücken oder auf neu ausgewiesenen Bauflächen außerhalb der Kernstädte realisiert. Beide Alternativen sind in den letzten Jahren zunehmend in die Kritik geraten, sei es aufgrund von Umweltbedenken oder aus Angst vor soziokulturellen Veränderungen gewachsener Strukturen. Als dritte Alternative rückt in den letzten Jahren aber zunehmend die Aufstockung vorhandener Bauwerke in den Blickpunkt.

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Peter Theissing

Peter Theissing

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Artikel Dem Himmel so nah
Seite 28 bis 29
24.5.2018
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5.10.2020
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