Geförderter Wohnungsbau

ProPotsdam startet schwungvoll ins neue Jahrzehnt

Die Wohnungsgenossenschaft in Brandenburgs Hauptstadt feierte Spatenstich für ein gefördertes Neubauprojekt mit 117 Wohnungen. Auch mehrere Gewerbeeinheiten sind in der Peter-Huchel-Straße geplant.

(v.l.n.r): Bernd Rubelt, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt, Oberbürgermeister Mike Schubert, Guido Beermann, Minister für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg, sowie Jörn-Michael Westphal und Bert Nicke, Geschäftsführer der ProPotsdam GmbH. FOTO: Jessica Beulshausen
(v.l.n.r): Bernd Rubelt, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt, Oberbürgermeister Mike Schubert, Guido Beermann, Minister für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg, sowie Jörn-Michael Westphal und Bert Nicke, Geschäftsführer der ProPotsdam GmbH. FOTO: Jessica Beulshausen

Das Bauvorhaben ist zu 100 Prozent durch das Land Brandenburg gefördert. Dementsprechend wird ein überwiegender Anteil der Wohnungen Haushalten mit geringem Einkommen zu günstigen Konditionen zur Verfügung stehen. So beträgt die Nettokaltmiete je Quadratmeter 5,50 Euro für Mieter mit einem Wohnberechtigungsschein und 7,00 Euro für Berechtigte, die zur 2. Einkommensgruppe gehören.

Wohnungen für viele Zielgruppen

Bei dem Neubauprojekt werden überwiegend kleinere Wohnungen (1,5- bis 2-Zimmer) entstehen, die für Senioren und Studenten gut geeignet sind, aber auch größere Wohnungen (3- bis 5-Zimmer) für Familien. So entsteht im Potsdamer Norden ein neues Quartier mit einer idealtypischen Durchmischung.

Das Baudarlehen für dieses Vorhaben beträgt mehr als 13,7 Millionen Euro, der Förderzuschuss knapp 2,24 Millionen Euro. Die gesamten Investitionskosten liegen bei rund 27 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist für Ende 2021 geplant.

Die ProPotsdam hat nach eigenen Angaben seit 2014 in den verschiedenen Programmen der Wohnraumförderung 1.852 Wohneinheiten bewilligt.

Soziale Ausrichtung des Gewerbes

Die Besonderheit des Neubauprojektes liegt in der sozialen Ausrichtung des Gewerbes. Unter Einbindung eines sozialen Trägers sind auf dem Grundstück des sogenannten Baufeldes WA 2 eine Tagespflege sowie eine Sozialstation mit Begegnungsräumen geplant.

„Wir schaffen mit dem Projekt nicht nur bezahlbare Wohnungen, sondern auch Angebote im Sozial- und Pflegebereich. Somit wird ein dringender Bedarf, der bisher noch nicht vorhanden war, gedeckt. Das Neubauvorhaben ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Erreichung unserer Balanced-Scorecard-Ziele. Bis zum Jahr 2027 werden wir 2.500 neue Wohnungen für Potsdam bauen, die Hälfte davon mit Mietpreis- und Belegungsbindungen“, sagt ProPotsdam-Geschäftsführer Bert Nicke.

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