Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte baut fleißig weiter

Mehrere Richtfeste wurden gefeiert: In der Landsberger Allee in Berlin-Friedrichshain entstehen 32 Wohnungen, alle gefördert. Auf einem Grundstück im Norden des Bezirks Spandau errichtet die WBM einen Neubau in modularer Bauweise (MUF). Hier wird es 128 Wohneinheiten geben. Das kommunale Wohnungsunternehmen in Berlin begegnet damit der wachsenden Nachfrage nach bezahlbaren Wohnungen in der Hauptstadt.

Ein schöner Richtkranz, der da in die Höhe gehievt wird für den Wohnneubau der WBM Wohnungsgesellschaft Mitte in Berlin. BILD: Ines Meier
Ein schöner Richtkranz, der da in die Höhe gehievt wird für den Wohnneubau der WBM Wohnungsgesellschaft Mitte in Berlin. BILD: Ines Meier

Der Neubau in der Landsberger Allee ist Teil einer bereits vorhandenen U-förmigen Bebauung und befindet sich in einem abgeschlossenen Innenbereich, der von drei Seiten umgeben ist. Das Gebäude hat acht Stockwerke und wurde in einer offenen Bauweise entworfen, was bedeutet, dass es keine direkten Nachbarn hat. Insgesamt werden 32 Wohnungen errichtet, die dank einer Förderung im preisreduzierten Segment angeboten werden. Die Einstiegsmieten beginnen ab 6,50 Euro pro Quadratmeter.

Ökologische Aspekte und barrieresfreie Nutznung im Blick

Die Schaffung von barrierefreien Wohnungen stellt einen wesentlichen Beitrag zur Vielfalt des Wohnungsmarkts vor Ort dar und ergänzt somit die bereits bestehenden WBM-Bestände im Quartier. Zusätzlich wird im Rahmen des Neubaus eine Neugestaltung der Außenanlagen durchgeführt, um dem gesamten Wohnviertel einen Mehrwert zu verleihen.

Ökologische Aspekte spielen bei dem Bauvorhaben eine wichtige Rolle. Durch den Einsatz von mineralischen Dämmstoffen, Holzmodulfassaden und Gründächern wird eine nachhaltige Bauweise aktiv gefördert.
Das Projekt Landsberger Allee ist ein „Schwester-Projekt“ zu den WBM-Neubauvorhaben in der Pintschstraße und Eckertstraße. Die Projekte sind hinsichtlich Bauweise und Materialien weitestgehend einheitlich. So nutzt das Wohnungsunternehmen Synergieeffekte bei der Vergabe sowie bei der Planung und Realisierung.

Projekt in Berlin-Spandau beinhaltet die Errichtung von insgesamt 128 Wohneinheiten

Davon sind 65 barrierefrei gestaltet. Die Wohnungsgrößen variieren zwischen ca. 35 qm und 100 qm. In seiner Erstnutzung als MUF 2.0 bietet es Platz für etwa 570 Geflüchtete.

Der Neubau erstreckt sich östlich der Schönwalder Straße und grenzt an die bestehende Wohnbebauung. Auf dem östlichen Teilgrundstück befindet sich die denkmalgeschützte ehemalige Kaserne „Alexander Barracks", die seit 2020 als Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete des Landes Berlin dient.

Lars Dormeyer, Geschäftsführer der WBM:

Das Projekt ist ein gelungenes Beispiel für nachhaltiges und bedarfsorientiertes Bauen in unserer Stadt. Durch die Erstnutzung als MUF und anschließende Bereitstellung auf dem allgemeinen Wohnungsmarkt tragen wir zur Integration von Geflüchteten bei und schaffen langfristig attraktiven Wohnraum für alle Berlinerinnen und Berliner.“

Im Erdgeschoss des Gebäudes wird neben den Sondernutzflächen, die in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Spandau sowie der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie an Träger zur Förderung der Integration der Geflüchteten vermietet werden sollen, ein großer Multifunktionsraum mit Platz für bis zu 100 Personen entstehen. Dieser Raum soll nicht nur den Bewohner:innen der Einrichtung als Treffpunkt und Austauschort dienen, sondern auch den Anwohner:innen offenstehen.

Für die Bewohner:innen steht ein begrünter Wohnhof zur Verfügung, der als Spielplatz und Erholungsfläche genutzt werden kann. Darüber hinaus gibt es Fahrradabstellplätze im Erdgeschoss sowie in den Freianlagen, um nachhaltige Mobilität zu fördern.

Die Fertigstellung des gesamten Projekts in Spandau ist für Mai 2024 geplant, sodass die vielfältigen Möglichkeiten der Begegnung und des Miteinanders bald genutzt werden können.

Quelle. WBM

 

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