Kreisbau Heidenheim erneut mit positivem Ergebnis

Wohnungsunternehmen aus Giengen legt für 2019 hervorragende Zahlen vor

Die Kreisbaugesellschaft Heidenheim hat im Geschäftsjahr 2019 wieder erfolgreich gewirtschaftet und präsentierte den Gesellschaftsvertretern jetzt den besten Jahresabschluss in der Firmengeschichte.

Im Geschäftsjahr 2019 hat die Kreisbau den Bau von 17 Wohnungen in zwei Gebäuden auf dem ehemaligen Mühlenareal in Hermaringen fortgeführt. Foto: Cindy Kröger/Kreisbau Heidenheim
Im Geschäftsjahr 2019 hat die Kreisbau den Bau von 17 Wohnungen in zwei Gebäuden auf dem ehemaligen Mühlenareal in Hermaringen fortgeführt. Foto: Cindy Kröger/Kreisbau Heidenheim

Laut Pressemitteilung betrug der Überschuss rund 2,6 Millionen Euro und lag damit 30.000 Euro über Plan. Auch bei der Bilanzsumme sei es für das Unternehmen aus Giengen im vergangenen Jahr weiter nach oben gegangen – auf einen Wert von rund 114,8 Millionen Euro.

„Schön, dass wir im vergangenen Geschäftsjahr wieder an die Erfolge der Vorjahre anknüpfen konnten. Ich bin stolz auf das Kreisbau-Team und sehr dankbar für den Einsatz und das Engagement unserer Mitarbeiterinnern und Mitarbeiter“, betonte Jan Termin, seit Herbst 2019 neuer Geschäftsführer des Unternehmens, bei der jüngsten Gesellschafterversammlung.

Startschuss für die Digitalisierung

2019 sei für die Kreisbau ein Jahr der großen Veränderungen gewesen – nicht nur in der Geschäftsführung. Das Unternehmen habe auch seine Betriebsstruktur angepasst, seine Servicezeiten erweitert sowie den Startschuss für die Prozessdigitalisierung gegeben.

Die Kreisbaugesellschaft Heidenheim GmbH verzeichnete 2019 bei allen wichtigen Unternehmenszahlen ein Plus. Neben der Bilanzsumme sei auch der Eigenkapitalanteil des Unternehmens auf 40,6 Millionen Euro gestiegen, was einer Eigenkapitalquote von 35,4 Prozent entspreche. „Unsere Eigenkapitalquote beträgt über ein Drittel der Bilanzsumme; das ist ein solider Wert in der Branche und spiegelt die gute Unternehmensfinanzierung der vergangenen Jahre wider“, fügte Hans-Jürgen Kling hinzu, Abteilungsleiter Rechnungswesen/Controlling und Prokurist bei der Kreisbau.

2019 war Jahr der Fertigstellungen 

Neben seinem Eigenkapital habe das Wohnungsunternehmen auch sein Anlagevermögen weiter ausgebaut. Zurückzuführen sei das vor allem auf das Neubauvolumen. Denn für die Kreisbau war 2019 auch das Jahr der Fertigstellungen. So wurde auf dem ehemaligen AWG-Areal in Giengen der Bau der Häuser 7, 8 und 9 beendet. Bis September entstanden hier weitere 21 Wohnungen. Ebenso fertiggestellt wurde ein Neubau in der Goethestraße in Nattheim mit insgesamt 14 Wohnungen.

Darüber hinaus habe die Kreisbaugesellschaft Heidenheim 2019 den Bau von insgesamt fünf Mietwohngebäuden in Steinheim und Hermaringen fortgeführt. Zu einer Bausumme von rund 9,9 Millionen Euro sollen hier bis Ende des Jahres 2020 insgesamt 44 Wohnungen samt 40 Parkplätzen entstehen.

Verlässlicher Wohnraumpartner

In 2019 steckte das Unternehmen auch rund 2,2 Millionen Euro in Instandhaltung und Modernisierung. Die Strategie zahle sich aus: Der Leerstand ging im Geschäftsjahr 2019 auf rund zwei Prozent zurück. „In der Baubranche nehmen die technischen und energetischen Anforderungen zu. Die Kreisbau stellt sich diesen und sorgt für moderne, aber bezahlbare Wohnungen. Sie ist ein verlässlicher Wohnraumpartner für die Menschen im Landkreis Heidenheim“, betonte Peter Polta, Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender des Unternehmens.

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