240 Millionen Euro-Kredit

Projekt im Einklang mit hohen europäischen Energieeffizienzstandards

Die Europäische Investitionsbank (EIB) stellt dem landeseigenen Wohnungsbauunternehmen Gewobag in Berlin einen Kredit in Höhe von 240 Millionen Euro zur Verfügung, der für den Neubau von 2.000 Wohneinheiten bis zum Jahr 2023 vorgesehen ist. Die neu zu errichtenden Gebäude werden überwiegend dem Standard des Effizienzhauses entsprechen und somit die Anforderungen der geltenden EnEV übertreffen.

v.l. Dr. Björn Bronger, Eric Gällstad (EIB), Snezana Michaelis, Markus Terboven (Gewobag), Foto: Felix Seyfert
v.l. Dr. Björn Bronger, Eric Gällstad (EIB), Snezana Michaelis, Markus Terboven (Gewobag), Foto: Felix Seyfert

Das Darlehen ist bereits das zweite Finanzierungsprojekt bei dem die Gewobag mit der EIB zusammenarbeitet. Das Projekt steht nicht nur im Einklang mit der EU-Städteagenda für lebenswerte und innovative Städte, sondern leistet aufgrund der hohen Energieeffizienzstandards auch einen wichtigen Beitrag zu den Klimaschutzzielen der Gewobag und der EIB. 

„Das zinsgünstige Darlehen der EIB ermöglicht uns, weitere Investitionen in den Berliner Wohnungsbau zu tätigen, um den landeseigenen Wohnungsbestand zu vergrößern“, so Markus Terboven, Vorstandsmitglied der Gewobag. 

Die Gewobag zählt mit rund 70.000 Wohnungen und mehr als 120.000 MieterInnen zu den größten Immobilienunternehmen der Hauptstadt und bundesweit. Mittelfristig wird die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft ihren Bestand um circa 15.000 Wohnungen erweitern.

„Ich bin stolz darauf, dass die EIB eine lange Tradition in der Finanzierung von nachhaltigem städtischen Wohnungsbau hat. Unser Darlehen an die Gewobag wird die Wohnsituation vieler Menschen in Berlin ökonomisch und ökologisch verbessern", sagte der für Deutschland zuständige EIB-Vizepräsident Ambroise Fayolle.

Weiterführende Links:
https://www.gewobag.de/

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