Energie-Trendmonitor 2019 von Stiebel-Eltron

Die Wärmewende beginnt im Heizungskeller

Der Extremsommer 2018 war für viele Deutsche ein Weckruf. Viele Bürger wollen sich selbst verstärkt für die Energiewende einsetzen, erwarten dies aber auch von der Politik. Der Staat solle Staat mehr Anreize beim Verzicht auf fossile Brennstoffe wie Öl und Erdgas schaffen. Durch energetische Sanierungen gerade im Bestand könnten CO2-Emissionen verringert werden.

82 Prozent der Deutschen verstehen die Wetterextreme als Weckruf, um zur Energiewende beizutragen, so ein Ergebnis des diesjährigen Energie-Trendmonitors, für den im Auftrag von STIEBEL ELTRON 1.000 Bürger und Bürgerinnen befragt wurden.
82 Prozent der Deutschen verstehen die Wetterextreme als Weckruf, um zur Energiewende beizutragen, so ein Ergebnis des diesjährigen Energie-Trendmonitors, für den im Auftrag von STIEBEL ELTRON 1.000 Bürger und Bürgerinnen befragt wurden.

Ein Drittel der Kohlendioxid-Emissionen verursacht der Gebäudebereich

Befragt wurden 1000 Bürgerinnen und Bürger im Auftrag der Firma Stiebel Eltron.

75 Prozent der Kohlendioxid-Emissionen im Gebäudebereich gehen auf das Konto der Wärmeerzeugung für Heizung und Warmwasser. Hier lassen sich durch energetische Sanierungen gerade im Bestand enorme Verbesserungen erzielen. Dazu zählen bessere Fenster oder die Fassadendämmung - vor allem aber der Austausch antiker Heizungen. 81 Prozent der für den Energie-Trendmonitor 2019 Befragten betrachten den eigenen Heizungskeller als wichtigsten Ansatzpunkt für die Wärmewende. Vorangegangen war die Frage: „Wie beurteilen Sie Ihre persönliche Energiewende?“

89 Prozent der Befragten wünschen sich Klimaziele, an die sich alle Sektoren wie Wärme und Verkehr zwingend halten müssen. 85 Prozent der Deutschen wünschen sich vom Staat mehr Anreize beim Verzicht auf fossile Brennstoffe wie Öl und Erdgas.

90 Prozent sehen als Grund für die mangelnde Investitionsbereitschaft eine zu geringe staatliche Förderung, 91 Prozent die viel zu hohe Abgabenlasten beim Strompreis. Fossile Brennstoffe zu billig, Strom zu teuer: Dies mündet letztlich in der Aussage, dass 78 Prozent aller Befragten den Umstieg auf umweltfreundliche Technik als zu kostspielig betrachten. 70 Prozent der Deutschen sagen, dass die Zeit für ein Gelingen der Energiewende abläuft.

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