Den sichtbaren Beginn der Zusammenarbeit markiert am 8. Juli die Inbetriebnahme von 16 Ladepunkten am GSG-Standort Amperium am Humboldthain an der Gustav-Meyer-Allee 25 in Berlin-Mitte. Insgesamt investiert die GSG Berlin 1,5 Millionen Euro in den kommenden drei Jahren für die Einrichtung der elektronischen Ladepunkte.
Elektromobilität für gewerbliche und private Kunden
Im ersten Projektabschnitt wollen Parkstrom und GSG Berlin im Jahr 2020 gemeinsam 56 Ladepunkte errichten, die im Wesentlichen in der Berliner Innenstadt liegen. Bis 2022 wird die GSG Berlin dann über insgesamt 110 Ladeplätze verfügen. Davon werden mindestens 30 mit DC-Schnellladetechnik ausgestattet sein. Nutzern der Gewerbehöfe, darunter gewerbliche Kunden wie Logistik- und Lieferunternehmen, aber auch Arbeitnehmern mit Privatfahrzeugen sowie Car-Sharing-Firmen wird damit ermöglicht, auf Elektromobilität zu setzen.
"Wenn es uns gelingt, dass annähernd 15.000 Menschen, die anunseren Gewerbestandorten arbeiten, per Fahrrad, ÖPNV oder eben mit einem Elektrofahrzeug zur Arbeit fahren, haben wir schon etwas in Richtung klimaneutrale Stadt bewegt“, erläutert Sebastian Blecke, operativer Geschäftsführer der GSG Berlin.
Solarstromerzeugung im Gewerbehof
Bereits in den letzten Jahren hat die GSG Berlin auf 140 Dächern an 28 Standorten Solarmodulen installiert und ist damit der Betreiber Berlins größter Solaranlage: „Durch unsere emissionsfreie Solaranlage reduziert sich der CO2-Ausstoß jedes Jahr um 2.300 Tonnen“, erläutert Blecke. Weitere 780 Tonnen des Treibhausgases sparen die vier energieeffizienten Blockheizkraftwerke auf den Gewerbehöfen Geneststraße, Zossener Straße, Waldemarstraße und Gneisenaustraße ein.
Quelle: GSG Berlin
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