Umsetzung der Vorgaben des Gebäudeenergie- bzw. Wärmeplanungsgesetzes
Das Projekt liefert eine clevere Antwort auf die zentralen Herausforderungen der urbanen Wärmewende und möchte damit die Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes bzw. des Wärmeplanungsgesetzes umsetzen. Statt ungenutzt an die Umwelt verloren zu gehen, wird digitale Abwärme zur klimaschonenden Quelle winterlicher Wärme für Hunderte Wohnungen und Gewer-beflächen. Die Marienhöfe werden so zu einer Blaupause für die intelligente Kopplung von Digitalisierung und nachhaltiger Stadtentwicklung – ein echtes Leuchtturmprojekt mit bundesweiter Strahlkraft.
Realisiert wird diese Energie- und Wärmeversorgung für das Neubauquartier Marienhöfe in Berlin Tempelhof-Schöneberg vom Energieversorger GASAG Solution Plus GmbH.
Das technische Konzept ist ebenso innovativ wie intelligent: Die „Lebensader“ des Projekts ist die rund 2,5 Kilometer lange Wärmetrasse - ein mehrere Kilometer langes Wärmenetz, welches die Versorgung von anfangs 840 Wohnungen sowie Gewerbeflächen sichert. Die Wärmetrasse transportiert die Abwärme des NTT-Rechenzentrums mit einer Temperatur von circa 25°C zur Energiezentrale der Marienhöfe. Dort heben hocheffiziente Großwärmepumpen die Temperatur auf das für Heizung und Warmwasser benötigte Niveau an.
Ebenso mitgedacht: Errichtung und Betrieb von Photovoltaik-Anlagen
In der Tiefgarage des Quartiers werden ins-gesamt 155 Ladepunkte für E-Autos sowie 88 Fahrradladeboxen installiert. Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit Partnern realisiert. Eine Schlüsselrolle spielt die DATA2HEAT Marienpark GmbH & Co. KG – ein Joint Venture der GASAG Solution Plus und der Investa Real Estate – die sich die exklusiven Nutzungsrechte an der Rechen-zentrumsabwärme gesichert hat. Auftraggeber und Entwickler des neuen Stadtquartiers Marienhöfe ist die RS GmbH & Co. Immobilien II KG, eine Projektgesellschaft der Unternehmerfamilie Semer.
Quelle: GASAG Solution Plus












