Rohbau für 140 Wohnungen fertig

Berlin als wichtiger Standort für den Bundeswohnungsbau

In Berlin-Reinickendorf errichten die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), der Generalbauunternehmer Goldbeck und das Bezirksamt insgesamt mehr als 600 Wohnungen. Für den Neubau gelten besondere Herausforderungen, unter anderem da die neuen Wohnungen inmitten von Bestandswohnhäusern entstehen.

 

Erstes Richtfest für das vorerst größte Wohnungsbauprojekt der BImA: In der Cité Foch in Berlin Reinickendorf feierte die BImA mit ihren Gästen einen wichtigen Meilenstein. BILD: BImA
Erstes Richtfest für das vorerst größte Wohnungsbauprojekt der BImA: In der Cité Foch in Berlin Reinickendorf feierte die BImA mit ihren Gästen einen wichtigen Meilenstein. BILD: BImA

Baubeginn für das Projekt auf dem Gelände der ehemaligen französischen Alliiertensiedlung in Berlin-Wittenau war im Herbst 2022. Das Projekt ist Teil der Wohnraumoffensive des Bundes und gliedert sich in mehrere Bauabschnitte. Anfang Juni wurde die Fertigstellung des Rohbaus für 140 Wohnungen gefeiert.

Möglichst wenig Belästigungen für die Nachbarn

Die BImA setzt auf eine ressourcenschonende und nachhaltige Modulbauweise, welche die Belastung der Nachbarschaft durch Baulärm auf ein Minimum reduziert. Parallel gilt es, die Erschließung von Straßen und Versorgungsleitungen neu anzulegen und zeitgerechte Mobilitätskonzepte für die Siedlung zu entwickeln. Es ist der BImA ein Anliegen, auch die französischen Wurzeln der Siedlung an verschiedenen Stellen erfahrbar zu machen – etwa durch den Erhalt der Straßenbeschilderung oder den Erhalt des Frieses des ehemaligen französischen Schwimmbades.

Familienfreundliches Wohnen

Die modernen Drei- und Vier-Zimmer-Wohnungen sollen vor allem Familien ein neues Zuhause in einem grünen und familiengerechten Umfeld bieten. Um die Aufenthaltsqualität im Freien weiter zu verbessern, richtet die BImA nicht nur den öffentlichen Park auf der Nordseite her, sondern lässt auch die Freiräume innerhalb der neu entstehenden Siedlung ansprechend gestalten. So entstehen wohnungsnahe Erholungsflächen, die zum Austausch der Nachbarschaft einladen. Zudem sind an zwei Standorten auch räumliche Möglichkeiten für Läden und Kieztreffpunkte vorgesehen.

Die Wohnungen werden im Rahmen der Wohnungsfürsorge des Bundes zunächst Bundesbediensteten zur Miete angeboten. So können Beschäftigte beispielsweise von Zoll oder Bundespolizei in der Nähe ihrer Arbeitsplätze bezahlbaren Wohnraum finden. Die Mieten werden sich am unteren Rand der Ortsüblichkeit bewegen.

Die BImA hält derzeit bundesweit mehr als 38.000 Wohnungen in ihrem Bestand. Sie unterstützt die Wohnraumoffensive von Bund, Ländern und Kommunen unter anderem dadurch, dass sie vor allem in den Ballungsräumen selbst weitere Wohnungen baut. Berlin als Hauptstadt ist dabei ein strategisch wichtiger Standort für den Bundeswohnungsbau.

Quelle: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben

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