Stadt Stuttgart treibt einfaches Bauen voran
Der geplante Gebäudetyp E soll es möglich machen von vielen Standards und Vorschriften im Baubereich abweichen zu können. Insbesondere die Abweichungen vom sogenannten "Stand der Technik" sollen es möglich machen, dass Bauherr und Planer vereinbaren können, dass beim Bau von einem Typ E-Gebäude von diesen Standards abgewichen werden kann.
Hintergrund: Aktuell existieren rund 20.000 baurelevante Normen, die es beim Bauen zu beachten gilt. Viele Normen, Vorgaben und Auflagen seien überzogen
Neubau liegt inmitten des Drees & Sommer-Campus. Ziel ist, dass er sich inhaltlich und städtebaulich mit den bestehenden Gebäuden verbindet. Die zentrale Vorgabe war deshalb, dass sich der vernetzte Campusgedanke durch alle Aspekte zieht: Von der Architektur bis hin zu Themen wie Kreislauffähigkeit im Sinne von Cradle to Cradle, Energiewende, Eigenversorgung oder Modularisierung.
Beim neuen Bürogebäude ist Drees & Sommer Bauherr, Planer und späterer Nutzer in einem. Das sei eine gute Ausgangslage für den Gebäudetyp E. Durch die Dreifachrolle im Projekt entfallen langwierige Abstimmungsprozesse, aber auch Haftungsfragen, die sich beim Gebäudetyp E ergeben. Mit dem Neubau möchte das Beratungsunternehmen demonstrieren, was beim ökologischen Bauen machbar und wirtschaftlich ist.
Für einen allerersten Gebäudeentwurf des als THE NEW 22 bezeichneten Gebäudes traten zunächst mehrere Planungsteams in einem internen Architekturwettbewerb gegeneinander an.
Quelle: Drees & Sommer SE














