Mobilitätsangebote für Mieter des neuen Quartiers in Spandau

Das Waterkant genannte Quartier der Gewobag in Berlin-Spandau besteht aus zahlreichen neuen Wohngebäuden. Bis 2025 baut das landeseigene Wohnungsbauunternehmen hier insgesamt rund 2.000 Wohnungen an der Havel. Jetzt bekommen Mieter und Anwohner mit der Jelbi-Station die Möglichkeit zwischen verschiedensten Verkehrsmitteln zu wählen. Die Jelbi-Station ist eine Kooperation der Gewobag mit der BVG.

Jelbi Hub im Quartier Waterkant in der Berliner Havelstadt in Spandau. FOTO: City Press GmbH
Jelbi Hub im Quartier Waterkant in der Berliner Havelstadt in Spandau. FOTO: City Press GmbH

Mit der Kooperation fördern die beiden landeseigenen Unternehmen Gewobag und BVG eine nachhaltige Stadtentwicklung und Mobilität für Berlin – insbesondere außerhalb der City.

Bessere Anknüpfung eines Außenbezirks

Mit dem Bus zum Altstadtbummel nach Spandau, mit dem Auto zur Arbeit oder aufs Land, mit dem Roller zum Bahnhof Haselhorst, mit der U-Bahn in die Berliner City: MieterInnen der Waterkant Berlin können ab sofort zwischen verschiedenen Mobilitätsangeboten im Quartier wählen: Die Jelbi-Station verknüpft öffentliche Verkehrsmittel und verschiedene Sharing-Angebote miteinander. Diese drei Sharing-Anbieter stehen an der Bushaltestelle Daumstraße/Rhenaniastraße zur Verfügung: Miles Mobility, mobileeee und Voi Technology.

Eine weitere Jelbi-Station wird am U-Bahnhof Haselhorst mit Anschluss an die City im nächsten Jahr fertiggestellt und durch die BVG finanziert.

Verteilt im Quartier Waterkant und dem Ortsteil Haselhorst wird es mehrere Jelbi-Punkte geben, um z.B. Tretroller auszuleihen oder abzugeben.

Das Projekt ist zunächst auf drei Jahre angelegt und wird im Anschluss von BVG und Gewobag evaluiert.

Beide Unternehmen hatten 2019 ihre Kooperation mit der Errichtung der drei Jelbi-Stationen auf Grundstücken der Gewobag am U-Bahnhof Prinzenstraße, am Straßenbahnknoten Landsberger Allee/Petersburger Straße und dem U-Bahnhof Jakob-Kaiser-Platz begonnen.

Quelle: Gewobag

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