Stadtverwaltung Potsdam macht WBSplus bekannter

Eine bezahlbare und attraktive geförderte Wohnung zu bekommen – diese Möglichkeit können viel mehr EinwohnerInnen Potsdams nutzen als den meisten bekannt ist. Denn mit den aktuellen Einkommensgrenzen für den WBSplus profitieren auch Haushalte mit kleinen und mittleren Einkommen von den Konditionen, die geförderter Wohnraum ermöglicht.

Luftbild Rote Kaserne_WBSplus by Landeshauptstadt Potsdam Robert Schnabel
Luftbild Rote Kaserne_WBSplus by Landeshauptstadt Potsdam Robert Schnabel

Das Thema bezahlbarer Wohnraum zählt zu den zentralen städtischen Zielen der Brandenburgischen Landeshauptstadt. Der Stadtverwaltung arbeitet eng mit der städtischen Wohnungsgesellschaft ProPotsdam zusammen, um immer neue bedarfsgerechte und bezahlbare Angebote im gesamten Stadtgebiet zu schaffen und zu sichern.

Gemeinsame Informationskampagne

Aber Bauen und Sanieren allein reichen nicht, damit Haushalte mit kleinem und mittleren Einkommen die passende Wohnung finden – sie müssen auch von den bestehenden Angeboten erfahren und Zugang zur Vermittlung erhalten. Deshalb starten wir heute eine breit angelegte Informationskampagne.

Rund 40 Prozent aller Potsdamer Haushalte haben ein Einkommen, das ihnen den Zugang zu gefördertem Wohnraum ermöglichen kann. Jeder vierte dieser Haushalte zählt zur Einkommensgruppe des WBSplus. So hat eine vierköpfige Familie mit zwei Kindern und einem durchschnittlichen steuerpflichtigen Bruttojahreseinkommen von 62.000 Euro Anspruch auf den WBSplus, ebenso ein Singlehaushalt mit einem steuerpflichtigen Bruttojahreseinkommen von etwa 27.500 Euro. Die Art der Einkünfte spielt dabei keine Rolle: Rentnerinnen und Rentner, Festangestellte in Voll- und Teilzeit, Selbständige, Studierende oder Auszubildende können den WBSplus bei der Stadtverwaltung beantragen.

Derzeit entstehen mehrere hundert geförderte Wohnungen für WBSplus-Inhaber an verschiedenen Stellen in der Stadt. WBSplus-Berechtigte zahlen für eine geförderte, sanierte oder neugebaute Wohnung eine Einstiegsmiete von sieben Euro pro Quadratmeter (nettokalt).

Mehr Informationen zum Wohnberechtigungsschein, zum WBSplus, zu den Einkommensgrenzen und benötigten Unterlagen steltt die Stadtverwaltung Potsdam auf ihrer Internetseite beriet.

Projekt Georg-Hermann-Allee

In allen Stadtteilen in der Landeshauptstadt sind in den vergangenen Jahren zahlreiche neue Wohnungen errichtet und bestehende Objekte umfangreich saniert worden. Hier an der Georg-Hermann-Allee entstehen aktuell 274 attraktive, moderne und barrierefreie Wohnungen. Viele dieser Wohnungen sind öffentlich gefördert, was sozialverträgliche Mieten ermöglicht.

Neben Wohnungen für Familien sind auch eine Vielzahl von kleinen Wohnungen für Ein- und Zwei-Personen-Haushalte vorgesehen. Mit der Integration einer Tagespflege sowie einer Sozialstation mit Begegnungszentrum werden zusätzlich Angebote für den Stadtteil integriert.

Quelle: ProPotsdam GmbH

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