Bei kleineren Immobilienverwaltungen mit weniger als 400 Einheiten beträgt der Anteil sogar 62,4 Prozent.
Im Jahr 2025 planen die Verwaltungen im Durschnitt 27.120 Euro netto für die IT-Infrastruktur ein. Für das Jahr 2026 wollen viele Immobilienverwalter, nämlich 72,7 Prozent, noch mehr Geld für ihre IT ausgeben.
Doch trotz dieser Investitionen genügen derzeit viele ERP-Systeme den gestiegenen Anforderungen nicht. Fehlende Schnittstellen, geringe Anpassungsfähigkeit und mangelnde Innovationskraft hemmen die digitale Transformation. Die Integration neuer Technologien wie KI oder automatisierter Prozesse ist in zahlreichen Systemen nur bedingt möglich, was dazu führt, dass viele Verwaltungen die Innovationsfähigkeit ihrer derzeitigen ERP-Systeme zunehmend in Frage stellen.
Eine Konsequenz daraus ist: 21 Prozent der Verwaltungen planen oder erwägen einen Anbieterwechsel, ein Schritt, der mit durchschnittlich 27 Prozent höheren IT-Ausgaben verbunden ist.
Kleinere Unternehmen überdurchschnittlich belastet
Vor allem kleinere und mittlere Verwaltungen stehen hier vor großen Herausforderungen: Sie tragen überdurchschnittlich hohe IT-Kosten pro Einheit, profitieren jedoch kaum von Skaleneffekten größerer Unternehmen. Dennoch sind diese Investitionen unverzichtbar, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Insgesamt liegen die IT-Anschaffungskosten bei kleineren Unternehmen um das 2,3-Fache über denen großer Verwaltungen.
Der Verband der Immobilienverwalter Deutschland e. V. (VDIV Deutschland), der den Monitor in regelmäßigen Abständen durchführt um die Stimmung der Branche einzufangen und wiederzugeben, weiß, dass die Investition in IT-Struktur dazu diene, wettbewerbsfähig zu bleiben.
Dabei sollten Prozessoptimierung und Skalierbarkeit sowie cloudbasierte Lösungen entscheidende Faktoren bei der Auswahl neuer Systeme sein“, betont Martin Kaßler, Geschäftsführer des VDIV.
Quelle: VDIV
Weitere Informationen zur Umfrage finden Sie unter vdiv.de/immobilienverwaltung/verwalter-monitor













