Wohnungsunternehmen profitieren von technischen Assistenzsystemen

Technische Assistenzsysteme halten mit Bezeichnungen wie Ambient Assisted Living (AAL) und Smart Home zunehmend in Mietwohnungen Einzug. Sie helfen, älteren und körperlich eingeschränkten Menschen länger sicher, komfortabel und eigenständig in ihrer angestammten Umgebung und Wohnung leben zu können. Aber nicht nur Mieter, sondern auch Wohnungsunternehmen und Gesellschaft profitieren. Zudem wird der Gesundheitsstandort Wohnung gestärkt.

FOTO: EU-PROJEKT PERSONA
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Zu diesen Ergebnissen kommt die im Rahmen der Forschungsinitiative "Zukunft Bau" des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung geförderte Studie "Technische Assistenzsysteme für ältere Menschen – eine Zukunftsstrategie für die Bau- und Wohnungswirtschaft", die gemeinsam vom GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, dem SIBIS Institut für Sozialforschung und Projektberatung GmbH und der InWIS GmbH erstellt wurde.

Es bestehen aber noch wesentliche Hemmnisse für die Verbreitung von technischen Assistenzsystemen, so die Studie: Häufig fehlt bei potenziellen Anwendern ein Bewusstsein über den Nutzen der Systeme.

Zudem sind die Finanzierungsbedingungen aktuell noch schwierig. Wohnungsunternehmen sollten Investitionszuschüsse für im Rahmen des KfW-Programms "Altersgerecht Umbauen" in Anspruch nehmen können und steuerliche Anreize für Mieter und/oder Unternehmen sollten diese dabei unterstützen, die entsprechenden Systeme einzubauen, so die Empfehlung von GdW-Präsident Axel Gedaschko bei der Präsentation der Studie auf einem Fachforum des GdW.

Die Unternehmen und Verbände im GdW zählen zu den Vorreitern des technikunterstützten Wohnens.

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