Erst Abriss, dann Neubau an gleicher Stelle
2022 begann alles mit dem Abriss von drei Gebäuden in der Sindelfinger Goldmühlestraße 97-97/2. Diese Gebäude waren technisch abgewirtschaftet. Statt einer Modernisierung entschied man sich für einen umfassenden Neubau – diesmal mit einem Fokus auf 100% öffentlich geförderten Wohnraum.
Heute stehen an gleicher Stelle drei Gebäude mit insgesamt 36 Wohneinheiten. Die 2- und 3- Zimmer-Wohnungen bieten mit einer durchschnittlichen Miete von 8,11 Euro/m² eine bezahlbare Alternative. In einer Zeit, in der Wohnraum immer knapper und teurer wird – ist das eine gute Nachricht für Interessenten einer Mietwohnung in der baden-würtembergischen Stadt.
Wohnbau dank Bank unf Förderzuschuss KfW 55
Die Wohnstätten Sindelfingen GmbH investierte rund 9,5 Millionen Euro. Mit einer Förderung der L-Bank von rund 2,5 Millionen Euro und einem KfW 55 Förderzuschuss i.H.v. 650.000 Euro wurde dieses Projekt erst möglich.
Das Neubauprojekt erfüllt hohe Ansprüche an modernen Wohnkomfort und Nachhaltigkeit. Anders als zuvor wurde die Parkplatzsituation deutlich verbessert. Eine Tiefgarage bietet nun 36 Stellplätze, ergänzt durch zwei Fahrradstellplätze pro Wohnung – eine Lösung, die sowohl den Autoverkehr als auch umweltfreundliche Alternativen berücksichtigt.
Zusätzlich ist jede Wohnung mit einem Balkon, barrierefreien Duschen, Fußbodenheizung und Fernwärme ausgestattet. Ein Aufzug sorgt für barrierefreien Zugang und ein Hausmeister- sowie Reinigungsservice gewährleisten eine gepflegte Wohnumgebung. Viele positive Aspekte wurden miteinander vereint!
Die Nachfrage nach den Wohnungen war entsprechend groß.
Quelle: Wohnstätten Sindelfingen GmbH
Sozialwohnungen in Baden-Würtemberg - Bilanz
Nach Angaben der baden-württembergischen Bauministerin Nicole Razavi ist der Bestand an Sozialmietwohnungen im Land bis zum Ende des vergangenen Jahres auf 54.634 gestiegen. Das sind 1.034 mehr, als für Ende 2023 zuletzt ermittelt worden waren (53.600).
Die Zahl der Sozialwohnungen im Land ist 2024 das dritte Jahr in Folge angestiegen. Dies gab Baden-Württembergs Bauministerin Nicole Razavi MdL am Donnerstag (06.02.2025) bekannt.
Neu geschaffen wurden dank der sozialen Wohnraumförderung im vergangenen Jahr 3.001 neue Sozialwohnungen – rund 400 mehr als im Vorjahr (2.602). Zugleich entfiel bei 1.354 Wohnungen die Belegungsbindung. Zudem musste der Bestand aufgrund der Umstellung auf eine neue Art der Datenerfassung leicht nach unten korrigiert werden. Unterm Strich ergibt sich so ein Plus im Gesamtbestand von 1.034 Wohnungen.
2024 floss die Rekordsumme von 641 Mio. Euro in das Landesprogramm zur sozialen Wohnraumförderung sowie in das Programm Junges Wohnen. Das sind 90 Mio. Euro mehr als ursprünglich im Haushaltsplan für 2024 veranschlagt (551 Mio. Euro).
Mit dem Geld konnte die L‑Bank, die im Auftrag des Ministeriums für Landesentwicklung und Wohnen die Landeswohnraumförderung betreut, im vergangenen Jahr Förder- und Reservierungszusagen für den Neubau von weiteren 2.348 Sozialmietwohnungen machen (Vorjahr: 2.568). Zudem gab es 1.100 Förderzusagen für junge Familien unterhalb bestimmter Einkommensgrenzen, um ihnen mit vergünstigten Darlehen den Traum von den eigenen vier Wänden zu erfüllen (Vorjahr: 784).
Quelle: L-Bank













