Moderne Arbeits- und Lebenswelt

Mischnutzung auf einem riesigen Areal und 150.000 m² Mietfläche

Ein neues Quartier entsteht im Münchener Südwesten. Auf dem ehemaligen Industriegebiet des Sendlinger Betonwerks und einer Brache auf dem ungenutzten, ehemaligen Siemens-Gelände sind elf Gebäude geplant. Es wird ein Mix aus Büro-, Freizeit- und Einzelhandelsflächen sowie Wohnraum werden.

Aus dem ehemaligen Industriegebiet im Münchener Stadtteil Obersendling soll ein lebendiges, nutzungsgemischtes Quartier erwachsen. BILD: SALVIS AG
Aus dem ehemaligen Industriegebiet im Münchener Stadtteil Obersendling soll ein lebendiges, nutzungsgemischtes Quartier erwachsen. BILD: SALVIS AG

Das Areal mit elf Gebäuden bietet rund 150.000 m² Mietfläche und 20.000 m² Freifläche. Damit wird Platz für über 30 Nutzungsarten aus allen Lebensbereichen und für alle Bevölkerungsgruppen – vom Arbeiten bis zum Wohnen, vom Einkaufen über Gastronomie bis zur Freizeitgestaltung und zu Eventlocations geschaffen.

Die anvisierte Mischnutzung des "Sugar Valley" mitten im Stadtteil Obersendling will dem Ziel einer 15-Minuten-Stadt gerecht werden. Wohnraum braucht immer auch soziale Begegnungsräume im Umfeld, Arbeitsplätze in der Nähe und direkte Einkaufsmöglichkeiten. Quartiere mit Mischnutzung gelten als ideale Kombination für die Ansprüche der Menschen in der Stadt.

Einsatz von natürlichen Ressourcen

Der Energiebedarf für die Heizung und die Kühlung der Gbeäude soll über die Nutzung von Geothermie, Sonne und Wind gedeckt werden. Das Areal wird damit das erste Quartier in München, das in puncto Heizen und Kühlen CO2-neutral ist. Selbst der Bau wird die Umwelt nicht mit zusätzlichem CO2 belasten. Dazu wurde ein eigener 100-Punkte-Plan entwickelt.

Der 100-Punkte-Plan besteht aus 100 unterschiedlichen Einzelmaßnahmen, die von Beginn an die Nachhaltigkeit des gesamten Projekts im Bau und im Betrieb sichern und steigern. Die Maßnahmen umfassen die Bereiche Klimaschutz, Anpassungen an den Klimawandel, Schutz von Wasser- und Meeresressourcen, Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft, Abfallvermeidung, Recycling sowie Vermeidung von Umweltverschmutzung.

 

Die Fakten zum Projekt "Sugar Valley":

Gebäude und Flächen

  • 11 Gebäude
  • 150.000 m² Mietfläche
  • 150.000 m² Mietfläche
  • 1.200 Kfz-Stellplätze und 1.500 Fahrradstellplätze, davon 1.000 indoor
  • 30 % E-Ladestellplätze (Lademanagement)
  • 5 Sport- und Spielplätze
  • 20.000 m² Freifläche & Rooftop
  • 3 Hochpunkte mit 80 m Höhe, passend zum Münchener Stadtbild

Nutzungsmix

  • Über 30 verschiedene Nutzungsarten
  • 24/7-Leben
  • Arbeiten, Leben, Mitarbeiterwohnen, Seniorenwohnen in einem Quartier, gepaart mit Gewerbeflächen für Zukunftsbranchen (Tech- und Life Sciences), Einzelhandel, Dienstleistungen, Ärzte, Services, Fitness, Events, Kultur, Markthalle, Gastronomie, Co-Working, Conferencing etc.
  • Alles innerhalb von 5 Minuten erreichbar (5-Minuten-Quartier)

Digitalisierung

  • Eine Quartiers-App für alles, flexibel mit Mietercases erweiterbar (z. B. Arbeitsplatzbuchung)
  • Kontaktloser Zugang (RFID)
  • Datencloud lässt Anbindung von mietereigenen Apps zu
  • Sensorik und Konnektivität in den Gebäuden
  • KI-gesteuerte Gebäudeleittechnik

Nachhaltigkeit

  • Keine CO2 -Emissionen beim Bau, keine CO2 -Emissionen im Betrieb, 100 % ESG konform
  • Erstes Quartier in München, das ausschließlich auf erneuerbare Energien setzt
  • Oberflächennahe Erdwärme und Grundwasser als natürliche Wärme- und Kältelieferanten sowie eigene Photovoltaik-Anlagen Sensorik und Konnektivität in den Gebäuden
  • 100-Punkte-Nachhaltigkeitsplan
  • Frei begehbare Flächen mit Dachgärten, Fassadenbegrünung
  • 165 hochstämmige Bäume
  • Zertifizierungen: LEED Neighbourhood Development Platin, LEED Core + Shell Platin, ESG-Verifikation

Mobilität

  • Ideale Anbindung an die City direkt aus dem Herzen des Quartiers – „In einer Minute in der U-Bahn, in 13 Minuten am Marienplatz“
  • Perfekter Mobilitätsmix aus ÖPNV (U-Bahn, Tram und Bus), Bikes, Car- und Bikesharing, Carpooling und dynamischem Parken
  • 1.200 Stellplätze im Parkhaus und in der Tiefgarage
  • Wasserstofftankstelle und E-Ladesäulen

Quelle: Salvis Consulting AG

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