Bewohner lieben den Lipsia-Turm

„Hier wollen wir nicht mehr weg“, lässt sich das Ehepaar Staab zitieren, das in der elften Etage des Wohnhochhauses "Lipsia-Turm" wohnt. Die Wohnungsgenossenschaft „Lipsia“ eG hatte den 13-Geschosser vor einem Jahr in Leipzig fertiggestellt.

Das Ehepaar Staab wohnt gerne in der elften Etage des "Lipsia-Turms" der Wohnungsgenossenschaft Leipzig. Sie sind Bewohner der ersten Stunde und genießen den Blick auf den Kulkwitzer See, Leipzig-Grünau. BILD: dpa/ Jan Woitas; IMMOCOM/ Matthias Klöppel
Das Ehepaar Staab wohnt gerne in der elften Etage des "Lipsia-Turms" der Wohnungsgenossenschaft Leipzig. Sie sind Bewohner der ersten Stunde und genießen den Blick auf den Kulkwitzer See, Leipzig-Grünau. BILD: dpa/ Jan Woitas; IMMOCOM/ Matthias Klöppel

Der weithin sichtbare "weiße" Turm kostete mehr als 14 Millionen Euro

Der Wohnturm hat 13 Geschosse und ist 42 Meter hoch, mit fast 7.500 Quadratmetern Bruttogeschossfläche. In seinem Innern beherbergt das weithin sichtbare Bauwerk 60 altersgerechte und barrierefreie Wohnungen, zwischen 30 und 110 Quadratmeter groß, ausgestattet mit Balkon oder Terrasse, Fußbodenheizung und Parkett, Videosprechanlage, ebenerdiger Dusche. 

Jede Etage hat einen Gemeinschaftsraum

In jeder Etage können sich die Nachbarn bequem "öffentlich" treffen und müssen dazu nicht ihre Privatsphäre öffnen: es gibt Gemeinschaftsräume. Zwei Aufzüge gewähren einen bequemen – und selbst in Pandemiezeiten staufreien – Zugang. Die Cafeteria im Erdgeschoss ist mit Mittagstisch und wiederkehrenden Veranstaltungsformaten wie „Gehirnjogging“, „Küchenkräuter“ und „Erzählrunden“ ebenfalls ein Ort lebendiger Begegnung. Überdies lädt hier der „Lipsia-Club“ regelmäßig zu Informationskursen ein, etwa zu den Themen „Reisen mit und ohne Behinderung“ oder „Kriminalitätsvorbeugung im Alltag“.

Seit Dezember 2020 ist der „Lipsia-Turm“ voll vermietet. Hans und Evelin Staab sind Bewohner der ersten Stunde. Sie hatten vor drei Jahren in einem Anschreiben von dem Neubauprojekt erfahren. In die Genossenschaft waren sie schon 1974 eingetreten, seit 1981 leben sie in Grünau. Mit ihrem Umzug hat das Ehepaar die Hoffnung auf „eine gewisse Sicherheit“ verbunden – und wurde nicht enttäuscht. „Es ist immer ein Ansprechpartner da, an den man sich wenden kann. Das ist gerade im Alter von großem Wert“, sagt Hans Staab. Beide sind 71 Jahre alt. Der Altersdurchschnitt im Hochhaus liegt bei 75 Jahren.

Besonderheit: Ein hochwertige Service-Konzept

Im Erdgeschoss hinter den Eingangstüren steht ein Empfangstresen mit Concierge. Hier bietet die Lipsia gemeinsam mit dem Volkssolidarität Stadtverband Leipzig e. V. Unterstützung im Alltag an. Die Grundleistungen reichen von Brief-Paket-Service über die Vermittlung von Dienstleistungen und Hilfestellung bei Erkrankungen bis hin zu kulturellen Angeboten. Buchbare Zusatzleistungen sind etwa die Übernahme von Einkäufen, Botendienste oder die Wohnungsreinigung.

Mit dem sozialen Engagement im „Lipsia-Turm“, das dem Genossenschaftsgedanken Rechnung trägt, wollen Lipsia und Volkssolidarität die Lebensqualität besonders für ältere Menschen in Grünau steigern und zur Weiterentwicklung des Stadtteils beitragen. Für die Zukunft planen die Partner weitere Anreize, um das Gemeinschaftsleben im Hochhaus noch attraktiver zu gestalten.

Über die Wohnungsgenossenschaft „Lipsia“ eG

Die Wohnungsgenossenschaft „Lipsia“ eG wurde 1954 gegründet und ist eines der bedeutendsten genossenschaftlichen Wohnungsunternehmen Leipzigs. Zu ihr gehören fast 8.000 Wohnungen im Bestand, davon über 3.000 im Stadtteil Grünau, sowie eine hauseigene Spareinrichtung. Die Lipsia verwaltet über einen Vermögensverwaltungsvertrag weitere fast 1.400 Wohnungen der Wohnungsgenossenschaft „Elsteraue“ eG.

Über den Volkssolidarität Stadtverband Leipzig e.V.

Der Volkssolidarität Stadtverband Leipzig e. V. wurde 1990 gegründet und ist als gemeinnütziger Verein in verschiedenen Leistungsbereichen in der Stadt Leipzig aktiv.

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Neuer Wohnturm will Maßstäbe in Leipzig-Grünau setzen

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