Steuerliche Förderung für den Austausch von uneffizienten Heizungsanlagen

Die Bundesregierung unterstützt private und gewerbliche Bauherren gezielt mit Förderprogrammen für die Entwicklung und den Einsatz energieeffizienter Technologien. Ein Beispiel.

BioHeatplus-Eckmontage mit Einbausatz BioHeatSmart. FOTO: obs/Bioheatplus GmbH/Ingo Kabutz
BioHeatplus-Eckmontage mit Einbausatz BioHeatSmart. FOTO: obs/Bioheatplus GmbH/Ingo Kabutz

Dazu gehört etwa die Möglichkeit, energetische Gebäudesanierungen steuerlich abzuschreiben. Das Programm sieht auch eine hohe Förderquote von 40 Prozent für den Austausch von uneffizienten Heizungsanlagen (z.B. alten Öl- und Gasheizungen) gegen neue, klimafreundlichere Heizanlagen vor.

Die Wahl von Heizungssystemen, die vollständig mit Erneuerbaren Energien betrieben werden können und die gleichzeitig äusserst sparsam heizen, könnte ein lohnenswerter Weg sein. Universell funktionierende Systeme, die schnell und sauber in nahezu alle Gebäudetypen und in Neu- und Sanierungsobjekte eingebaut werden können, sind allerdings noch rar.

Allroundheizsysteme mit Strom

Eine neue Technik befindet sich allerdings schon am Markt. Laut Hersteller ist sie technisch ausgereift, in unterschiedlichen und zahlreichen Gebäuden bereits bewährt, EnEV-konform und weltweit technisch zugelassen: Die "Volksheizung" des Monheimer Herstellers BioHeatPlus. Hierbei handelt es sich um eine patentierte Heiztechnik auf Infrarot-Basis.

Das Besondere: Dieses Heizsystem nutzt den Energieträger Strom und heizt selbst mit dieser vermeintlich "teuren Energie" dennoch deutlich sparsamer als zum Beispiel moderne Gas- und Ölthermen und auch sparsamer als Wärmepumpenanlagen. Zudem nutzt dieses System Ökostromtarife. In Kombination mit einer eigenen dezentralen Stromproduktion, zum Beispiel Photovoltaik plus Speicher, können die Heizkosten in nahezu allen Gebäudetypen gegen null minimiert werden.

Der Hersteller teilt mit, dass BioHeat+ Heizungen mit niedrigem Aufwand auch in bewohnten und bewirtschafteten Gebäuden in kürzester Zeit eingebaut und in Betrieb genommen werden.

Mit einem Förderprogramm unterstützt die Bundesregierung diese Technologie. Private und gewerbliche Bauherren und Sanierer profitieren von geringen Anschaffungskosten, einer 40 prozentigen Förderung und der Befreiung von der CO2-Steuer.

Investoren, Gebäudebetreiber, Eigentümer und Mieter können sich hier zum Thema BioHeat+ Lösung informieren.

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